Rettungskräfte bereiten sich vor
16.12.2010 | 12:34 Uhr 2010-12-16T12:34:00+0100
Siegen-Wittgenstein.Die Kreisverwaltung empfiehlt den Schulen im Kreisgebiet die Nachmittagsangebote am heutigen Donnerstag abzusagen. Auf Grund der Unwetterwarnung des deutschen Wetterdienstes handelt es sich um eine vorbeugende Maßnahme.
Derzeit könne niemand garantieren, dass der öffentliche Personennahverkehr und insbesondere der Schulbusverkehr am späteren Nachmittag noch in vollem Umfang statt finden würde. Derzeit rechnet der diensthabende Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes damit, dass gegen 14 Uhr stärkere Schneefälle in der Region zu erwarten sind. „Allerdings kann der Wetterdienst derzeit noch keine genauen Aussagen treffen, wo genau wie viel Schnee fallen wird“, so Ordnungsdezernent Henning Setzer. Laut Prognosen können es in Wittgenstein bis zu 30 cm Neuschnee sein, im Siegerland bis zu 25 cm. „Ich habe zudem über das Kreisjugendamt die Träger der Kinderbetreuungseinrichtungen gebeten, sicher zu stellen, dass die Einrichtungen die Öffnungszeiten heute flexibel handhaben, damit kein Kind unbetreut bleibt“, so Breuer: „Wenn Eltern aufgrund der Wetterlage nicht in der Lage sind, ihr Kind vor der offiziellen Schließung einer Kita dort abzuholen, sollen sie sicher sein, dass ihr Kind weiter in Obhut bleibt.“ Mit dem Jugendamt der Stadt Siegen ist ein vergleichbares Vorgehen für die Kitas im Siegener Stadtgebiet abgestimmt. Die Entscheidung, ob der Unterricht an den Schulen heute früher als üblich endet, liegt in den Händen der Städte und Gemeinden. So hat Bad Berleburg angekündigt, nach der 3. oder 4. Stunde den Unterricht zu beenden. Auch die Stadt Hilchenbach schließt die Schulen früher. In Burbach und Netphen wurden bereits die Nachmittagsaktivitäten abgesagt. Die Rettungskräfte im Kreisgebiet bereiten sich derzeit auf mögliche Einsätze vor. So werden auf einzelne Fahrzeuge Schneeketten aufgezogen und zusätzliche Mitarbeiter in Einsatzbereitschaft versetzt. „Sollte sich das Einsatzaufkommen stark erhöhen, wird auch das Team der Leitstelle entsprechend verstärkt werden“, so Henning Setzer.
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