Reflux-Zentrum beschäftigt sich mit Diagnostik und Therapie

Siegen..  Mit zunehmendem Wohlstand steigt die Anzahl der an Reflux erkrankten Menschen – im Volksmund vereinfacht als Sodbrennen bezeichnet. Unter der Leitung von Professor Joachim Labenz und Professor. Frank Willeke erhielten die Besucher des Siegener Reflux-Tags einen Überblick über die aktuellen Fortschritte in Diagnostik und Therapie dieser Erkrankung. Die Veranstaltung fand erstmals im Haus der Siegerländer Wirtschaft statt. „Medikamente und die Änderung der Lebens- und Essgewohnheiten können den Reflux günstig beeinflussen“, erklärte Doktor Gisela Labenz, ärztliche Leiterin des Reflux-Zentrums Siegerland. Süße und saure Speisen, fettreiche und zu üppige Mahlzeiten könnten die Beschwerden verstärken. Auch Alkohol und Nikotin setzte die Ärztin auf den Index. Dann konnte die Ernährungsmedizinerin auch Entwarnung geben: Leichte Beschwerden klingen gewöhnlich durch eine Umstellung der Lebensgewohnheiten ab.“ Gibt es keine anderen Lösungen, muss ein Magenschrittmacher implantiert werden. Frank Willeke verwies auf den kooperativen Ansatz des Reflux-Zentrums. „Unser Projekt beschäftigt sich mit der Diagnostik und Therapie der Patienten.“