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NUA-Erlebniswoche startet in Fellinghausen

01.05.2011 | 15:18 Uhr
NUA-Erlebniswoche startet in Fellinghausen
Förster Wolfgang Braukmann erklärt den Hauberg auf informative und unterhaltsame Weise. Foto: Michael Kunz

Kreuztal.Mehr als 100 Veranstaltungen sollen den Menschen landesweit bis zum 8. Mai Natur und Umwelt wieder ein Stückchen näherbringen. Die „NaturErlebnisWoche NRW“ wird von der Natur- und Umweltschutzakademie des Landes (NUA) veranstaltet, die am Samstag zum Auftakt in den historischen Hauberg in Fellinghausen eingeladen hatte. Bei perfektem Wanderwetter ließen sich die geladenen Gäste zwei Stunden durch das rund 23 Hektar große Gelände führen und die Besonderheiten des heimischen Haubergswesens erklären.

Artenvielfalt soll  bewahrt werden

Darunter waren neben Landrat Paul Breuer und zahlreichen Vertretern der Kreuztaler Politik auch der Vorsitzende des NUA-Kuratoriums Josef Tumbrinck, Dr. Heinrich Bottermann, Präsident des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz, sowie als Schirmherr NRW-Umweltminister Johannes Remmel. Der Grünen-Politker freute sich darüber, dass er das Startsignal zu dem landesweiten Projekt in seiner Siegerländer Heimat geben konnte.

Remmel lobte das Engagement der vielen ehrenamtlichen Helfer, die für die verschiedenen Angebote der „NaturErlebnisWoche“ verantwortlich sind und im Besonderen auch das spezielle Projekt Historischer Hauberg, das seit 1991 viele tausend Besucher aus dem In- und Ausland nach Kreuztal gezogen hat. Es gehe in Zukunft auch um den Einhalt des Artensterbens. Neben der Eifel und einem Gebiet bei Steinfurt sei das Siegerland das Gebiet mit der größten Artenvielfalt in der Fläche.

Das sei es ebenso wert, erhalten zu werden, wie Werbung dafür zu machen, gab Johannes Remmel den Anwesenden mit, bevor sie sich auf den Weg machten, den Hauberg über sechs Stationen zu erkunden. Nebenbei erneuerte er noch gemeinsam mit dem Regionalforstamtsleiter Diethard Altrogge die seit 20 Jahren bestehende Kooperation mit der Waldgenossenschaft und unterschrieb eine Verpflichtung, sich für eine Ausweitung einzusetzen.

Forstamt verstärkt sein Engagement

Seit einiger Zeit schon hätten die Mitarbeiter des Forstamtes begonnen, zusätzliche Aufgaben und Arbeiten zu übernehmen, die von der Waldgenossenschaft nicht mehr geleistet werden könnten, sagte Altrogge. Die entsprechende Finanzierung sei durch die Auseinandersetzung um den Haushalt des Landes ein wenig in die Diskussion geraten. Durch seine Unterschrift habe der Minister jetzt die Bereitschaft bekundet, sich dafür einzusetzen. Letztlich hänge es aber nicht an ihm, schränkte Remmel ein: „Das Parlament muss darüber entscheiden.“ „Das ist hier wirklich ein Erfolgsprojekt“, unterstrich Diethard Altrogge -- da sollte es doch auch gelingen, die Abgeordneten zu überzeugen.

Michael Kunz

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