Neue Förderbedingungen für „Kultur und Schule“

Siegen..  Auf geänderte Förderbedingungen für das Projekt „Kultur und Schule“ macht die Stadt Siegen aufmerksam. Bis zum 31. März sind Anträge möglich.

An den Schulen und einzelnen Kindertagesstätten in der Stadt Siegen und den Kommunen des Kreises Siegen-Wittgenstein ist das NRW-Programm „Kultur und Schule“ längst fest im Bewusstsein. Kinder und Jugendliche sollen ihre kulturelle und künstlerische Bildung ausbauen, indem sie mit professionellen Künstlerinnen und Künstlern Projekten im Bereich Theater, Kunst, Tanz, Literatur, Jonglage oder Neue Medien und Musik umsetzen.

Projektpartner regelmäßig wechseln

In der Stadt Siegen laufen nach Angaben der Verwaltung aktuell 14 Projekte in zwölf Schulen. Im gesamten Kreis in sind es 16 Teilprojekte an Grundschulen und weiterführenden Schulen. „Die Erfolgsgeschichte soll im neuen Förderzeitraum 2015 /16 weitergehen“, heißt es in einer Mitteilung. „Die Resonanz und die Bandbreite der kreativen Projekte wird jährlich größer“, sagt Helga Dellori von Kultur Siegen. Allerdings sei es für die Schulen erforderlich, für neue Anträge die spezifizierten Förderkriterien der Bezirksregierung zu beachten.

Um Fördermittel zu bekommen, ist nun nach drei Jahren in Folge ein Wechsel der jeweiligen Kultursparte an den Schulen notwendig. Und: Schulen, die drei Jahre in Folge mit den gleichen Künstlern zusammengearbeitet haben, müssen Ideen für neue Projekte mit anderen Künstlern entwickeln.

Die Projekt-Datenblätter müssen vollständig ausgefüllt sechsfach eingereicht werden. Als Anlage ist der Fortbildungs-Nachweis erforderlich, so Kultur Siegen. Laufende Kunst-AGs übrigens werden über Kultur und Schule nicht gefördert.

Als direkte Folge des im Dezember verabschiedeten neuen NRW-Kulturfördergesetzes wurde es zudem notwendig, die gemeinsame Jury der Stadt Siegen und des Kreises Siegen-Wittgenstein neu zu besetzen. Zu den neuen Mitgliedern für das Schuljahr 2015/16 gehören die Künstlerinnen Silke Krah und Marianne Demmer, die ehemalige Schulamtsdirektorin Ingrid Walder, Marc Baruth als Geschäftsführer der Jugendkunstschule Siegen-Wittgenstein sowie Maria Batze von der Bezirksregierung Arnsberg.