Mutige Mitarbeiter rutschten durch Rettungs-Schlauch in Sicherheit
20.06.2007 | 08:50 Uhr 2007-06-20T08:50:10+0200Siegen. (basti) Spektakuläre Feuerübung im und am Hochhaus des Landesbetriebs "Straßen NRW" in der Koblenzer Straße: Mutige Mitarbeiter rutschten aus dem elften Stock in einem 38 Meter langen Rettungs-Schlauch, der an der Außenfassade angebracht war, hinu
Das Gebäude hat zwar elf Etagen, doch die Leiter des Spezialfahrzeugs der Feuerwehr Siegen reicht nur hinauf zur achten Etage. Im Brandfall müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter also eine alternative Fluchtmöglichkeit aus dem hohen Gebäude haben. "Wir wollen Situationen simulieren, die mit Notfällen identisch sind", erklärte Joachim Renfordt, stellvertretender Abteilungsleiter Service des Landesbetriebs Straßenbau. "Jeder muss fit sein und wissen, worauf es ankommt."
Etwa zehn Beschäftigte des Landesbetriebs wagten den Abstieg durch das weiße Spezialgewebe. Unten wurden die Frauen und Männer von Feuerwehrleuten und rund 140 wartenden Kollegen begrüßt. Andere Mitarbeiter wurden von der Drehleiter-Plattform an weiter unten gelegenen Fenstern in Empfang genommen und sicher nach unten gefahren.
Auch einige Feuerwehrleute nutzten die Gelegenheit, das Klettern durch einen solch langen Schlauch zu üben. Der 26-jährige Siegener Feuerwehrmann Moritz Mekelburger war der letzte, der aus einem Fenster der elften Etage in den weißen Schlauch stieg: "Es ist wichtig, dass man diese Situation auch aus eigener Perspektive kennenlernt."
"Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zur Siegener Feuwehr. Wir sind dankbar und froh, dass wir Übungen so eng verzahnt machen können", so Joachim Renfordt. Für das kommende Jahr ist wieder eine Übung geplant.
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