Mit wissenschaftlicher Hilfe zum Erfolg im Netz

Siegen/Freudenberg..  Das Institut für Medienforschung (IfM) der Uni Siegen forscht und entwickelt gemeinsam mit der Firma BSK-Metallfinish eine innovative Internet-Plattform.

Produkte und Preise lassen sich online mit ein paar Klicks vergleichen. Traditionelle Vertriebswege verlieren dadurch an Bedeutung, neue Lösungen für Marketing und Vertrieb sind gefragt. Wie können sich kleine und mittelständische Unternehmen gegenüber der Konkurrenz behaupten und ihre Produkte erfolgreich im Internet präsentieren? Daran arbeitet das Institut für Medienforschung (IfM) mit Entwicklungsleiter Dr. Helmut Hauptmeier in einem Forschungsprojekt gemeinsam mit der Freudenberger BSK-Metallfinish GmbH mit Sitz in Freudenberg.

Innovativ und interdisziplinär

Die Kooperation mit dem IfM und dem Siegener Mittelstandsinstitut (SMI) soll den Freudenbergern helfen, Vertrieb und Marketing im Internet neu aufzustellen.

Das Unternehmen stellt seit mehr als 25 Jahren Schleifmittel und Werkzeuge für die Oberflächenbearbeitung her, seit 2014 läuft die Produktion unter dem Namen der Eigenmarke „GeBrax“. Ziel ist die Entwicklung eines innovativen Konzeptes zur Optimierung der Onlinepräsenz des Unternehmens auf Basis eines dynamischen Contentmanagements. Es gelte, so die Wissenschaftler, eine innovative Vertriebs- und Marketingplattform zu entwerfen, die es ermöglicht, dynamisch bedarfsgerechte Inhalte zu erstellen. Zudem wird ein interaktives, multimediales Problemlösungstool entworfen, das den Kunden eine konkrete Schritt-für-Schritt-Anleitung sowie Informationen zu benötigten Maschinen anbietet.Außerdem wird Zwischenhändlern die Möglichkeit geboten, sich auf dem Portal anmelden und selbstständig Werbematerialien individualisieren zu können. Das System soll insbesondere der Stärkung der traditionellen Vertriebskanäle dienen.

Das Institut für Medienforschung ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität Siegen. Seit 2001 befasst sich das IfM mit der innovativen, interdisziplinären und internationalen Erforschung sowohl moderner Massenmedien als auch neuer Kommunikationsformen.

Das Projekt „Interaktive Problemlösungsangebote als vertriebsunterstützende Maßnahme auf der Unternehmenswebsite“ indes wird vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.