Mit VW und Amazon Kasse machen

Wolfgang Franz mit den drei Siegerteams.
Wolfgang Franz mit den drei Siegerteams.
Foto: Michael Kunz

Burbach..  Nicht wie sonst im Siege- ner Lyz, sondern in der Aula der Gemeinschaftsschule Burbach haben die vier Sparkassen des Siegerlandes die Preisträger des „Planspiels Börse“ ausgezeichnet. „Wir möchten näher an die Schüler heran“, erklärte Pressesprecherin Stefanie Schierling das Konzept, bei dem künftig jedes Jahr eine andere Schule als Ausrichter der „Siegerländer Börsenparty“ angesprochen werden soll.

Gleich beim ersten Mal waren die Sparkassenvertreter mehr als begeistert über das Engagement der Gastgeber: „Außer einer Werbewand und Moderator Benny Bauerdick haben wir nichts mitgebracht.“ Trotzdem war die Aula in eine kleine Partymeile verwandelt worden, mit Pizza, Schul-Big-Band aus Wilnsdorf und einer Cocktail-Bar, an der es reichlich süße Mixgetränke gab. Ohne Alkohol natürlich, dazu noch ein kleines Showprogramm.

Wieder einmal durfte zehn Wochen lang gezockt werden, gekauft und verkauft, um das eigene Startkapital von 50 000 Euro zu vermehren. Wolfgang Franz, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Burbach-Neunkirchen, ehrte die Sieger — unter ihnen auf Platz 10 auch „8Dax“ von der gastgebenden Schule.

3. „Power Rangers Mystic Force“, Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium, Neunkirchen

Die Jungs hatten 55 758,47 Euro auf dem Konto und gewannen 250 Euro. Überhaupt: Überwiegend waren Jungen im Wettbewerb vertreten, „das war eigentlich in den vergangenen Jahren immer so“, stellte Tanja Herdlitschke vom Sparkassen-Marketing fest. Umso erfreuter waren alle Beteiligten, dass die „zweiten Sieger“ ein gemischtes Team waren und gleich drei junge Damen umfassten.

2. „BörsenBengel“, Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung, Siegen

Sie steigerten den Wert ihres Depots auf 55 836,76 Euro. Was sie mit ihrem Gewinn in Höhe von 375 Euro machen, wissen sie noch nicht. Damit hatten die Gewinnerinnen kein Problem:

1. „Triple A“, Gymnasium Am Löhrtor, Siegen

„Wir gehen shoppen“, kündigten die Vertreterinnen der erfolgreichsten Mannschaft des Siegerlandes an. Sie erwirtschaftetem 56 602,08 Euro. „Wir hatten noch viel mehr, aber haben leider in letzter Minute noch ein bisschen verloren“, bedauerten sie kurz, um sich dann wieder zu freuen. Der Name „Triple A“ hat nicht nur einen direkten Bezug zum Thema Börse, er passt auch bestens zu den drei „Patinnen“: Bei Alina Selbach, Alina Gille und Anna Helmes bot sich das bestens an.

Von den VW-Aktien hatten die Löhrtor-Schülerinnen nach eigenem Bekunden bestens profitiert, „vor allem aber von Amazon.“ Das könnte dann auch schon ein Hinweis sein, wo ein Teil des Gewinns von 500 Euro wieder „investiert“ wird.