Mehr als 21 Millionen für Personal

Kreuztal..  Mit 21,6 Millionen Euro sind die Personalkosten – nach der Kreisumlage – der zweitgrößte Posten im Haushalt der Stadt Kreuztal. Der Haupt- und Finanzausschuss wird am kommenden Donnerstag, 12. Februar, ab 17 Uhr in der Weißen Villa über das Zahlenwerk beraten.

32 Beamte in der Verwaltung

Unter dem Strich sinkt die Zahl der Beschäftigten der Kreuztaler Stadtverwaltung gegenüber dem Vorjahr um 1,92 auf 334,8 Vollzeitstellen. Davon entfallen 32 Planstellen auf die Beamten, knapp 220 auf die Tarifbeschäftigten und 83 auf die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die in den zwölf städtischen Kindertageseinrichtungen im Sozial- und Erziehungsdienst tätig sind. Zwar gibt es in verschiedenen Bereichen zusätzliche Kräfte, doch entfallen 5,75 Planstellen: unter anderem die Stelle eines Hallenwarts, eine Stelle im Amt für Schulen und Kindergärten, mehrere Teilzeitstellen in der Gebäudereinigung. Auch stehen künftig ein Hausmeister und eine Schulsekretärin weniger auf der Lohnliste der Stadt.

Knapp vier zusätzliche Stellen

Dem stehen 3,83 Stellen gegenüber, die zusätzlich geschaffen werden. Je eine halbe Stelle gibt es in der Bibliothek, die nach Bezug des Neubaus Personalbedarf hat, sowie bei den Honorarkräften der Musikschule und in der Leitung der Musikschule. Ralf Stiebig hatte in den vergangenen Jahren stets auf seine Überlastung als Pädagogischer Leiter der erfolgreichen Musikschule hingewiesen, die er mit einem geringen Stundenkontingent schaffen musste, obwohl die Teilnehmerzahlen kontinuierlich wachsen.

Die Aufstockung soll auch als Honorierung für seine jahrelang geleistete Arbeit verstanden werden. Aufgestockt werden soll das Stundenkontingent der VHS-Zweigstelle. Zwei Teilzeitstellen von 20 und 15 Wochenstunden werden zusammengefasst; die Personalkosten trägt der Kreis Siegen-Wittgenstein.

Sechs Auszubildende

Insgesamt sechs Auszubildende gibt es derzeit in der Stadtverwaltung: drei Nachwuchskräfte arbeiten als Verwaltungsfachangestellte, je eine als Fachkraft für Wasserversorgungstechnik und für Abwassertechnik sowie eine als Straßenwärter. Neu hinzu kommt eine Ausbildung für eine Veranstaltungskauffrau oder einen Veranstaltungskaufmann, die im Sommer besetzt wird.