Landrat „ohne Wenn und Aber“ für den Bau der Route 57

Wittgenstein..  „Ohne Wenn und Aber“ hat sich Landrat Andreas Müller zur Route 57 und zu einer verbesserten Verkehrsanbindung Wittgensteins bis zum Jahr 2019 bekannt. Vor rund 40 Wittgensteiner Unternehmern stellte er seine Erwartungen und Vorstellungen zur regionalen Verkehrsinfrastruktur vor. IHK-Vizepräsident Christian Kocherscheidt hatte den Landrat zum Wittgensteiner Unternehmergespräch der Industrie- und Handelskammer (IHK) eingeladen.

Müller unterstrich, wichtig sei, sich bei dem für die Region notwendigen Verkehrsprojekt auf das zu konzentrieren, was umsetzbar sei. „Und das ist die Kette von Ortsumgehungen, wenigstens bis Schameder.“ Er gehe davon aus, dass der Einstieg in die Route 57 über die Südumgehung Kreuztal schnell gelinge und der Ausbau der B 62 von der derzeitigen Baustelle an der Kronprinzeneiche bis 2016 nach Lützel fortgesetzt werde. Erst 2018 und 2019 stehe die Erneuerung und der teilweise dreispurige Ausbau der B 62 zwischen Lützel bis kurz vor Erndtebrück an, für die ein Planfeststellungsverfahren erforderlich sei. Um die Zwischenzeit zu nutzen, soll daher 2017 die L719 zwischen Walpersdorf und der Siegquelle grundsaniert und erweitert werden.

Die Klarstellung des Landrates zur Route 57 und die aufgezeigte zeitliche Perspektive stießen auf die einhellige Zustimmung der anwesenden Unternehmer. „Die Verbesserung der Verkehrsanbindung über die Route 57 dient neben dem Transport von Gütern vor allem den Beschäftigten und ist damit ein enorm wichtiges Standortargument in der Gewinnung von Fachkräften“, sagte Christian Kocherscheidt.