Landeskonferenz für Waldbauern über mögliche Einschnitte

Siegen-Wittgenstein..  Die Waldbauern befürchten „katastrophale“ Einschnitte in die Bewirtschaftungsfreiheit des privaten Waldbesitzes, falls der Entwurf der NRW-Landesregierung zur Biodiversitätsstrategie in der jetzigen Form umgesetzt wird.

Kernpunkt der Kritik ist die Gefährdung der heimischen Holzwirtschaft durch Stilllegung von Waldflächen, übermäßige Ausweisung von Naturschutzgebieten und Anpflanzungsvorschriften, die nach Meinung der Waldbauern einen massiven Eingriff in ihre Eigentumsrechte als Privatwaldbesitzer bedeuten.

Info- und Protestveranstaltung

Um die Problematik zu erläutern und den Widerstand zu organisieren lädt der Waldbauernverband NRW zu einer Landeskonferenz ein: Am Montag, 19. Januar, beginnt um 14 Uhr in der Stadthalle Werl die Veranstaltung zum Thema „Biodiversitätsstrategie NRW – Eine tickende Zeitbombe?“. Hans-Ulrich Kolb, Vorsitzender der Waldbauern im Kreis Siegen-Wittgenstein, ruft die Mitglieder auf, sich dringend an der Informations- und Protestveranstaltung zu beteiligen.