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Kyrill-Schäden sind noch längst nicht abgearbeitet

09.06.2008 | 19:00 Uhr
Kyrill-Schäden sind noch längst nicht abgearbeitet

40 Prozent der gesamten Waldfläche der Stadt Kreuztal, das sind 1722 Hektar, gehören inzwischen zum Zuständigkeitsbereich der Forstbetriebsgemeinschaft Kreuztal.

Das wurde jetzt auf der Mitgliederversammlung in der Vereinsturnhalle des TV Eichen bekannt. Vorsitzender Arne Siebel freute sich über die hinzugewonnenen Waldgenossenschaften Ferndorf, Komplex A, und Kredenbach, Komplex A, die eine Fläche von knapp 450 ha einbrachten. Von 139 Mitgliedern sind 109 Mitglieder der Zertifizierung nach dem PEFC-Verfahren beigetreten, womit die FBG über eine zertifizierte Fläche von 98,8 Prozent verfügt.

 Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung standen die Folgen des Sturms „Kyrill” von 2007, die nicht nur den Vorstand der FBG Kreuztal in Atem gehalten hatten. Geschäftsführer Michael Häusig berichtete, dass bis zum Tag der Mitgliederversammlung 39 „Kyrill-Abrechnungen” bei einer Gesamtholzmenge von 36 666 Festmetern abzuarbeiten gewesen seien. Das endgültige Ende der abrechnungstechnischen Vermarktung des Sturmholzes sei noch nicht in Sicht. Ferner sind bislang 22 Anträge auf Waldwegebauförderung beim Landesbetrieb Wald und Holz mit einer Streckenlänge von rund 47 Kilometern gestellt worden. Für sieben Anträge liegen bereits die Bewilligungsbescheide vor.

 Forstdirektor Diethard Altrogge berichtete über die Neuorganisation der Forstbehörden. Davon betroffen waren auch die beiden Forstämter Hilchenbach und Siegen, die nun zum „Regionalforstamt Siegen-Wittgenstein” mit Sitz in Hilchenbach zusammengeschlossen wurden. Im Zuge der Forstorganisation werden 26 von 31 Revieren übrig bleiben. Beide Kreuztaler Reviere bleiben aber besetzt. Durch die Revierstraffung müssten sich jedoch die Waldbesitzer darauf einstellen, dass die Betreuung nicht mehr in dem bisher gekannten Ausmaß stattfindet.

 Vorsitzender Arne Siebel überreichte im Namen des Vorstandes den Revierförstern Martin Sorg und Franz-Josef Kordes für die im vergangenen Jahrzehnt geleistete Unterstützung und Mitgliederwerbung zu Gunsten der FBG sowie Geschäftsführer Michael Häusig als Dank für „Kyrill”-bedingte Mehrarbeit ein Geschenk.

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