Kulturbeirat in Freudenberg gescheitert

Freudenberg..  Nachdem der Gründungstermin für den Freudenberger Kulturbeirat (wie berichtet) wegen mangelnden Interesses abgesagt werden musste, sind auch die fünf „führenden“ Kulturvereine der Stadt zum Ergebnis gekommen, dass es keines Netzwerks bedarf. KulturFlecken, Freilichtbühne, Technikmuseum, Frids und 4Fachwerk hatten gemeinsam diskutiert, ob sie den Kulturbeirat anschieben sollten. Doch sei bei dieser Unterredung deutlich geworden, heißt es in der Vorlage zum Stadtentwicklungs- und Kulturausschuss am Mittwoch, 22. April, ab 17.30 Uhr im Rathaus, „dass die Bildung eines Netzwerks nicht für notwendig geachtet und nicht gewollt ist“. Tatsächlich werde ein kulturelles Netzwerk „bereits gelebt“.

„Kümmerer“ erwünscht

Damit scheinen die seit 2012 laufenden Bemühungen von Stadt und Landschaftsverband, die Kulturarbeit in der Kommune auf ehrenamtliche Basis zu stellen, vorerst gescheitert zu sein. Schon der überarbeitete Satzungsentwurf, der Grundlage für die Beiratsgründung sein sollte, schreckte offensichtlich viele der zuvor engagiert mitarbeitenden Bürgerinnen und Bürger ab. Im Vorfeld sei niemand bereit gewesen, „vorstandsmäßige Verantwortung zu übernehmen“. Ganz aufgegeben werden soll das Konzept allerdings nicht. Die fünf Vereine schlugen vor, dass ein „Kümmerer“ in Sachen Kultur in der Verwaltung nach wie vor erwünscht sei. Daher soll mit den Ratsfraktionen über eine solche Lösung gesprochen werden.

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