Kreuztaler finden Freunde in Lille

Kreuztal..  Bonjour Lille: Kreuztaler Gesamtschüler haben ihre französischen Austauschpartner besucht. Nach den Halbjahreszeugnissen war es für eine Gruppe Französisch-Schüler des neunten Jahrgangs der Clara-Schumann-Gesamtschule wieder einmal soweit, sich mit ihren Lehrern in das Abenteuer des Schüleraustauschprogramms mit ihren Partnern am Collège Notre Dame de la Paix zu stürzen.

In der ungezwungenen Atmosphäre des Schülercafés konnten sich Deutsche und Franzosen in Ruhe kennenlernen, bevor es in die Familien ging. Der erste Tag startete mit einem ausführlichen Stadtrundgang. Dabei bekam die Gruppe bei herrlichem Sonnenschein einen Eindruck von den Sehenswürdigkeiten, die die Stadt zu bieten hat, vor allem die Altstadt mit der Kathedrale, den alten Häusern und Plätzen sowie den vielen Geschäften. Das war auch deshalb wichtig, weil es am Nachmittag zur Stadtrallye ging, bei der sich die Teilnehmer vieles noch einmal im Detail erarbeiten konnten.

Wo de Gaulle die Schulbank drückte

In den folgenden Tagen hatten die Kreuztaler Schülerinnen und Schüler ausreichend Gelegenheit, ihre Partner in deren Unterricht zu begleiten und auf diese Weise Schule einmal aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten — der eine oder andere sehnte sich dabei schon einmal nach Kreuztal zurück. Bei einem geführten Besuch im Musée des Beaux Arts ließen die sich Deutschen die Grundzüge verschiedener Kunstepochen, von der Kirchenkunst des Mittelalters über Realismus und Impressionismus bis zur Vanitas von Goya erklären. Im Rahmen der deutsch-französischen Freundschaft durfte natürlich auch der Besuch im Geburtshaus des früheren französischen Präsidenten und Adenauer-Freundes Charles de Gaulle nicht fehlen. De Gaulle hatte einen Teil seiner Schulzeit an der späteren Partnerschule der Kreuztaler in Lille verbracht.

Bowling stand ebenso auf dem Plan wie das bewährte Treffen in der Eissporthalle von Wasquehal. Der Rückweg war einerseits vom Abschied von den neuen Freunden überschattet, andererseits aber auch von der Vorfreude auf Zuhause – und auf ein Wiedersehen mit den Franzosen im April in Kreuztal.