Konzept zum Schwimmen in Freudenberg

Freudenberg..  Die Entscheidung über ein Gesamtkonzept „Schwimmen in Freudenberg“, das von der SPD-Fraktion beantragt wurde, soll erst ab 2019 geschehen.

Das hat die Verwaltung dem Ausschuss für Schule, Sport, Familie und Soziales zu seiner Sitzung am Donnerstag, 5. Februar, vorgeschlagen. Begründet wird dies damit, dass auf Grund des bis 2022 laufenden Haushaltssicherungskonzeptes erst 2019 feststehe, ob genügend finanzielle Mittel für das Projekt „Ganzjahresbad“ zur Verfügung stehen.

Daher empfehle sich auch, erst in vier Jahren eine Arbeitsgruppe zu bilden, die sich mit den Planungen befasst.

Verbesserungen am Freibad

Unabhängig davon werden Verbesserungen im Umfeld des Freibads in der Gambach vorgenommen: Bei der Zufahrt zur Liegewiese soll ein neues Tor neben dem Kiosk eingebaut werden; die Fassade des Betriebsgebäudes wird gestrichen; das Dach des Technikgebäudes wird erneuert.

Ferner ist die Reparatur von Teilen des Zauns vorgesehen. Arbeiten an der Grünfläche außerhalb des Freibads will die Stadt an eine Fachfirma vergeben.

Der Einbau eines Wasserspielgerätes soll auf 2016 verschoben werden. Für die bevorstehende Saison sind Sonnenschutz für Planschbecken und Sandkasten, Bäderliegen und die Lichtschranke zur Besuchererfassung bereits beschafft. Am 30. Mai soll das 50-jährige Bestehen des Freibads mit einem ansprechenden Spiel- und Spaßprogramm begangen werden. Der gewünschte W-Lan-Hotspot soll indes nicht eingerichtet werden.

Sommer verhagelt Bilanz

Voriges Jahr waren nur 19 731 Besucher gezählt worden, wie der Statistik zu entnehmen ist. Begründet ist dies darin, dass an 43 von 92 Öffnungstagen zwischen Mai und September Schauer und Gewitter angesagt waren, vor allem in den Monaten Juni bis August.

Obwohl es selten zutraf, hätten zahlreiche potenzielle Badegäste auf einen Besuch verzichtet. Erlöst wurden in der vorigen Saison lediglich 33 788 Euro. Dem standen Personalaufwand von 118 351 sowie weitere Kosten in Höhe von rund 80 000 Euro gegenüber.