Knigge für Auszubildende der Stadt

Hilchenbach..  Für die Nachwuchskräfte der Stadtverwaltung gibt es jetzt einen Leitfaden, der den Azubis schnelle Orientierung ermöglicht. Erstellt haben ihn zwei Auszubildende: Franka Diehl, die derzeit ihr dritte Ausbildungsjahr absolviert, und Alina von Germeten, die gerade erst mit dem Einstieg in den Beruf begonnen hat.

Mit Tipps zur Mittagspause

Alexandra Lang, Ausbildungsbeauftragten für den Fachbereich Bauen, hatte die Idee zu dem Projekt, dessen Ergebnisse die jungen Kolleginnen jetzt präsentierten. Die Ausbilderinnen Alexandra Lang und Jutta Behren-Sarkodieh, Ausbildungsleiter Jörg Heiner Stein, Angelika Schweisfurth von der Personalstelle, Personalratsvorsitzende Susanne Kador, Fachbereichsleiter Hans-Jürgen Klein und Tiefbau-.Sachgebietsleiter Michael Schwenke bildeten das Publikum. Mit Beamer und einem „roten Faden“ stellten Franka Diehl und Alina von Germeten nicht nur die spiralgebundene Leitfaden-Mappe vor, sondern spielten auch in einer Szene nach, wie ein Gespräch zwischen Ausbildungsleiterin und Auszubildender ablaufen könnte.

Statt langer Texte nutzten Franka Diehl und Alina von Germeten häufig Grafiken, um anschaulich zu erklären, was geht und was gar nicht geht, so zum Beispiel bei den Regelungen, welche Bekleidung zulässig ist und wie aufgeräumt ein Büro sein sollte. Weitere Themen: Wie führe ich Telefongespräche richtig? Wie gestalte ich einen Brief? Nicht fehlen dürfen im Leitfaden auch die rechtlichen Grundlagen zur Berufsausbildung und Tipps, wie und wo man seine Mittagspause verbringen kann.

Infos nutzen jedem Neueinsteiger

So entstand ein Dokument mit vollständigen Informationen zur Regelung und Erfassung der Arbeitszeit, zur Postverteilung und zur Organisation. Besonderen Wert legten die beiden Auszubildenden auf Hinweise zum richtigen Umgang mit Bürgern und Kollegen sowie zu den Rechten und Pflichten der Auszubildenden.

Die Zuhörer waren begeistert. Diesen Azubis, so ihre Meinung, sollte eine berufliche Zukunft im Rathaus geboten werden. Die Infomappe soll nicht nur Auszubildenden, sondern allen neuen Mitabreitern zur Verfügung gestellt werden.