Kleines Folk-Festival führt zurück in die 1970er Jahre

Kreuztal..  „Ein Folk-Festival der besonderen Güte“ war den Zuhörern im ausverkauften Großen Saal der Weißen Villa avisiert worden, und es wurde auch „geliefert“. Drei Formationen waren nach Kreuztal eingeladen, die mit europäischer Volksmusik unterhielten, mit kleinen und größeren Moritaten über den Zeitgeist, schließlich mit einem Ausflug in die Musik der Cajuns, mit Blues und Zydeco.

Gemeinsamer Auftritt zum Finale

Die „Fraunhofer Saitenmusik“ reiste aus dem Süden der Republik an, um überwiegend skandinavische Töne zu präsentieren, selbst ein „Tiroler Huppser“ war von einem Dänen komponiert. Danach kamen „Liederjan“, inzwischen durch Hanne Balzer keine reine „Boygroup“ mehr, und die französische Band „Le Clou“. Alle drei sind schon seit Mitte der 70er Jahre auf Tour, das Publikum entstammte überwiegend der gleichen Altersklasse. Für das Finale kündigte Kulturamtsleiter Holger Glasmachers eine „besondere Überraschung an: „Ein Geheimnis.“ „Wir freuen uns auch sehr, dass wir am Ende alle gemeinsam spielen“, verriet „Fraunhofer“ Richard Kurländer zur lautstarken Erheiterung auch seiner Kollegen nur wenige Sekunden später. „Noch etwas, das ich nicht sagen darf?“

Schon zum Ende des ersten Teiles „Le Clou“-Geiger Johannes Epremian, Deutscher mit internationalen Wurzeln, sowie Hanne Balzer und Liederjan-Gründer Jörg Ermisch zu den Alpenländern auf die Bühne. Gemeinsam wurde es dann irisch.