Kiosk in Erler-Siedlung eröffnet

Die kleinen Nachbarn sorgen für das erste Geld in der Kasse.Süßigkeiten gibt es nämlich auch im neuen Kiosk in der Erler-Siedlung.Foto:Michael Kunz
Die kleinen Nachbarn sorgen für das erste Geld in der Kasse.Süßigkeiten gibt es nämlich auch im neuen Kiosk in der Erler-Siedlung.Foto:Michael Kunz
Was wir bereits wissen
Traum verwirklich – Katharina Pokrzywa eröffnet ihren Kiosk in der Erler-Siedlung in Kreuztal.

Kreuztal..  Geöffnet wird um kurz vor 15 Uhr, „aber die Schlange war schon vorher da.“ Katharina Pokrzywa ist leicht außer Atem und strahlt. Nach langer Wartezeit hat sie am Samstag endlich ihre Vision von einem Kiosk für die Erler-Siedlung wahr gemacht. „Wir wollten eigentlich schon im August eröffnen.“ Künftig wird sie im Erdgeschoss des Hauses Danziger Straße 1 die kleinen Dinge für den täglichen Bedarf anbieten.

An diesem ersten Tag läuft vor allem das Süßigkeiten-Geschäft. Die Kinder kaufen Lakritz, süße Ketten und „Rechenmaschinen“. Die meisten Erwachsenen sind einfach aus Neugier gekommen, zum Reden und Guten-Tag-Sagen, um Katharina Pokrzywa Glück zu wünschen. Ein paar Brötchen werden aber auch gekauft. „Glauben Sie ja nicht, dass die alle Lebensmittel brauchen“, lacht die Frau mit den roten Haaren verschmitzt.

Äpfel und Bananen

Mehrere Kaffeemaschinen laufen auf Hochtouren, um ihre Gäste zu versorgen. Künftig will sie sieben Tage in der Woche für die Anwohner öffnen, Montag bis Freitag von 6 bis 22 Uhr, am Wochenende etwas kürzer. „Ich kenne die Katharina noch aus dem Wenscht“, sagt ein Mann. Jetzt seien sie auch wieder Nachbarn, „und ich musste natürlich kommen!“ Ein anderer will wissen, ob es künftig auch Obst und Gemüse geben wird. „Um Gottes Willen, nein“, ruft Katharina Pokrzywa. Um dann sofort einschränkend nachzuschieben: „Na mal sehen. Vielleicht kann ich morgens ein paar Äpfel oder Bananen hier anbieten.“ Denn: „Wir tun alles, was die Kunden wünschen“, hat sie sich als Motto für die nächsten Monate gesetzt.

Wettbewerb ausgeschrieben

Auf jeden Fall freut sie sich auch schon auf den 9. Mai. Dann ist die richtige Einweihungsparty geplant. An jenem Samstag soll der Kiosk auch einen Namen bekommen. Am 28. März wurde ein Wettbewerb gestartet, an dem jeder teilnehmen kann, die Teilnahmezettel gibt es im Laden. „Damit sich die Menschen hier noch mehr mit ihrem Kiosk identifizieren“, unterstreicht Katharina Pokrzywa. Einsendeschluss ist der 24. April, der Gewinner bekommt ein Präsentkörbchen.

Bis dahin werden noch viele Brötchen und andere Dinge über den kleinen Ladentisch gehen. Schon jetzt legt Katharina Pokrzywa großen Wert darauf, Danke zu sagen: „An die LEG und das Stadtteilbüro, vor allem Uwe Montanus. Und natürlich an alle meine Nachbarn, die hier geholfen haben. Auch beim Putzen. Vor zwei Tagen waren hier noch die Handwerker. Wie das ausgesehen hat…“ Aber jetzt ist die ehemalige Hausmeisterwohnung fertig, die ganz offensichtlich nur auf Katharina Pokrzywa und den Kiosk gewartet hat. „Das aber ziemlich lange“, lacht die Chefin.

Öffnungszeiten:
- Künftig wird der Kiosk sieben Tage in der Woche für die Anwohner öffnen.
- Montag bis Freitag von 6 bis 22 Uhr und am Wochenende etwas kürzer.


Folgen Sie uns auch bei Facebook .