Kanal-TÜV kommt in die Siedlung

Hilchenbach.  . Alle Hauseigentümer, deren Häuser in Wasserschutzzonen liegen und vor 1965 errichtet wurden, müssen in diesem Jahr der Anforderung der Selbstüberwachungsverordnung Abwasser nachkommen und alle privaten Abwasserleitungen auf deren Zustand und Funktionsfähigkeit prüfen lassen („Kanal-TÜV“). Betroffen sind in Hilchenbach die Grundstückseigentümer im Bereich der Siedlung.

Grund für die Zuordnung in eine Wasserschutzzone ist ein Trinkwasserstollen, der unter der Siedlung verläuft und die Trinkwassertalsperre Breitenbach mit den Einzugsgebieten im Preisterbachtal, Langenfelderbachtal sowie dem Hadembachtal verbindet. Um über die Sachlage aufzuklären, hatte der Vorstand der Siedlungsgemeinschaft die betroffenen Grundstückseigentümer und Mitarbeiter der Stadtwerke Hilchenbach zu einer Informations-veranstaltung in das Gemeinschaftshaus eingeladen. Die Mitarbeiter der Stadtwerke Hilchenbach informierten die Interessierten und Betroffenen über die Grundlagen der Funktionsprüfung sowie mögliche Schäden an Abwasserleitungen.

Untersuchung beginnt im Frühjahr

Da die öffentlichen Kanäle der Stadt im Siedlungsgebiet ebenfalls einer Funktionsprüfung unterzogen werden müssen, bietet sich an, die Arbeiten in Kooperation gemeinsam von einem zertifizierten Kanalprüfungsunternehmen ausführen zu lassen. Die große Mehrheit der anwesenden Siedler und Grundstückseigentümer schloss sich dem Vorschlag der Stadtwerke an, sodass die anstehenden Untersuchungen gemeinsam in diesem Frühjahr begonnen werden können.

EURE FAVORITEN IN DIESER STUNDE