Jurist will Konsens suchen

Der heute 61-jährige Bruno Glomski kam vor fast dreißig Jahren nach Abitur, Bundeswehr und Studium in Marburg und Bonn als Rechtsanwalt nach Netphen. Er wurde Sozius in einer Steuer- und Rechtsberatungssozietät und hat mit seiner Ehefrau und den beiden Söhnen den Wohnsitz in Netphen.

Seit 1991 ist er Richter am Amtsgericht in Halle/Saale. Er engagiert sich privat in einer kirchlichen Schlichtungskommission und in der Notfallseelsorge; in der katholischen Kirchengemeinde St. Martin Netphen ist er Lektor und Kommunionhelfer.

Bruno Glomski will sein Programm als „persönliches Angebot zur Zusammenarbeit auch gegenüber anderen Parteien und Strömungen“ verstanden wissen. „Teamarbeit ist für mich selbstverständlich – sowohl mit dem Rat als auch mit der Verwaltung, die einen starken Beigeordneten für das operative Handeln benötigt“.Wichtig sei „eine möglichst breite Zustimmung für Maßnahmen, die unsere Stadt in der Zukunft prägen werden“, sagt Glomski. „Dabei gilt es auch, Gräben der Vergangenheit zu überwinden und den Konsens über Fraktionsgrenzen hinweg zu suchen.“