Jugendliche schaffen Kultur

Siegen..  Der Weg von einer Idee zum künstlerischen Projekt der offenen Jugendarbeit ist am Montag, 26. Januar, Thema eines Praxistages in der BlueBox, Sandstraße 54. Das Angebot ist Teil der Veranstaltungsreihe „Tür auf für Kultur!“, die Kulturschaffende, Kultureinrichtungen, Künstler und Vereine mit Akteuren der offenen Jugendarbeit zusammenführen soll. Ziel sind Kooperationen.

Ideen professionell umsetzen

Kulturpädagogische Projekte haben in der Jugendarbeit große Bedeutung, wie in der Ankündigung betont wird. Durch Musik, Tanz, Theater, Graffiti oder sonstige darstellende oder bildende Künste finden junge Menschen Ausdrucksformen, erweitern ihre Fähigkeiten und haben Erfolgserlebnisse. Aber: „Die professionelle Umsetzung kulturell-künstlerischer Aktivitäten bedarf einer fundierten Fachkompetenz.“ Hier soll der Aktionstag in der BlueBox ein Forum schaffen, damit die – potenziell – beteiligten Parteien Kontakte zueinander knüpfen und Möglichkeiten ausloten können.

Nach einem einführenden Vortrag stellen sich Kulturschaffende in kurzen Präsentationen als Kooperationspartner vor und erläutern anschließend an Thementischen ihre kulturpädagogischen Angebote. Mit dabei sind unter anderem das Projekt „Kulturrucksack Siegen“, das Museum für Gegenwartskunst, der Verein „Junges Theater Siegen“ und der Verein „Style Fiasko“.

Die Struktur der Landesarbeitsgemeinschaften kultureller Kinder- und Jugendbildung in Nordrhein-Westfalen sowie Finanzierungsmöglichkeiten für Kulturprojekte in der Offenen Jugendarbeit sind die Themenschwerpunkte am Nachmittag. Hierzu vermittelt die Arbeitsstelle „Kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit NRW“ als Veranstalter Informationen. Der Arbeitskreis „Kulturelle Bildung in der Offenen Jugendarbeit“ in der Region Siegen-Wittgenstein unterstützt dieses Vorhaben vor Ort.

Große Potenziale in der Region

„In der Region gibt es eine Vielzahl von engagierten Künstlerinnen und Künstlern sowie Kultureinrichtungen, die qualitativ hochwertige kulturelle Angebote für Kinder und Jugendliche bereitstellen“, sind die Veranstalter überzeugt.