Jetzt wird an der Schule gemessen

Ortsvorsteher Matthias Irle (unter dem Messgerät) mit Sponsoren und Grundschulrektor Thomas Döpp.Foto:hn
Ortsvorsteher Matthias Irle (unter dem Messgerät) mit Sponsoren und Grundschulrektor Thomas Döpp.Foto:hn

Büschergrund..  Nach Oberfischbach verfügt nun auch der Stadtteil Büschergrund über ein eigenes Geschwindigkeitsmessgerät. Ortsvorsteher Matthias Irle hatte eine Idee des Stadtverordneten Johannes Werthenbach aufgegriffen und insgesamt elf Sponsoren aus Handel und Gewerbe sowie auch Privatpersonen dafür gewonnen, sich an den Kosten in Höhe von 2600 Euro zu beteiligen,

Gefährliche Situationen

Weil die Frau des Ortsvorstehers, Stefanie Irle, auch Vorsitzende des Fördervereins der Grundschule Büschergrund ist, lag nahe, die elektronische Tempoanzeige in die Verantwortung von Rektor Thomas Döpp zu geben. Als Leiter einer Schule, die von kleinen Kindern besucht wird, hat er einige Erfahrung mit Autofahrern im Bereich des Schulzentrums: „Die Situation ist nicht ungefährlich.“ Die Stellplätze unmittelbar vor seiner Schule nennt Döpp „Kiss and go“-Parkplätze, da sie gern von Eltern benutzt werden, die ihre Kinder zur Schule bringen.

Dort hängt zunächst auch das Messgerät an einem Laternenmast am Hermann-Vomhof-Weg und zeigt passierenden Fahrern auf, mit welcher Geschwindigkeit sie im Nahbereich der Schule unterwegs sind. Bei einer Probemessung abends auf den Büschergrunder Straßen hatte es erschreckend hohe Werte gegeben, wie Ortsvorsteher Irle berichtete. Auf der abschüssigen Straße vor dem Schulzentrum soll dies nicht geschehen.

Verschiedene kritische Punkte

Die gefahrenen Geschwindigkeiten indes werden – anonym und mit Uhrzeit – gespeichert. Das Messgerät soll im Laufe des Jahres an verschiedenen kritischen Punkten in Büschergrund angebracht werden, um einerseits Autofahrer an die durchgängig geltende 30-km-Vorschrift zu erinnern und auch Erkenntnisse über das Verhalten der motorisierten Verkehrsteilnehmer zu bekommen.