Jan Vering stellt unbekannte Matthias-Claudius-Werke vor

Siegen..  Im Matthias-Claudius-Gedenkjahr – 200. Todestag, 275. Geburtstag – gibt es einen Liederabend zu Ehren des Dichters: „Der ungesungene Claudius“ ist am Donnerstag, 16. April, 20 Uhr im Apollo-Theater, Morleystraße 1, zu erleben.

Jeder kennt sein berührendes Abendlied „Der Mond ist aufgegangen“; aber vieles andere, genauso Schöne aus der Feder dieses Dichters kennt man nicht, heißt es dazu in einer Mitteilung.

Fünf Mitglieder von TonArt dabei

Das sollte sich ändern, findet Jan Vering, Musikdramaturg im Apollo-Theater. Zwei Jahre lang arbeitete er mit dem befreundeten Komponisten Siegfried Fietz zusammen an einem 20 Texte umfassenden Musikzyklus, der vor kurzem unter dem Titel „Der ungesungene Claudius“ auf CD veröffentlicht wurde. Jan Verings Bühnen-Premiere von „Der ungesungene Claudius“ findet in prominenter Besetzung statt: Der Komponist Siegfried Fietz spielt Flügel und Gitarre, sein Sohn Oliver Fietz, Produzent der CD-Einspielung und selbst Sänger, sitzt an den Keyboards. Zudem stehen fünf Mitglieder des ehemaligen Vokal-Ensembles TonArt auf der Bühne. Das Sextett hatte bei den Studioaufnahmen der CD im vergangenen Spätherbst mitgewirkt.

Zu hören sind Liebeslieder und geistliche Songs, Spottgesänge und zarte Meditationen, Kinderreime und zwei Wiegenlieder. Die Texte stammen aus allen Winkeln des Claudius’schen Kosmos.