Infos zu Bandscheiben

Siegen..  Stellt der Arzt einen Bandscheibenvorfall fest, denken viele Patienten zunächst an eine Operation – doch die ist in den wenigsten Fällen nötig. Welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, erklärt Neurochirurg Professor Dr. Veit Braun am Donnerstag, 11. Juni, 19 Uhr, in der Cafeteria des Diakonie Klinikums Jung-Stilling. Der Chefarzt geht in seinem Vortrag auch auf diagnostische Möglichkeiten und Symptome ein. Bandscheibenvorfälle treten insbesondere bei älteren Patienten auf, aber auch junge Menschen können durch eine falsche Belastung der Wirbelsäule oder Übergewicht betroffen sein. Denn wenn dadurch der Wassergehalt der Bandscheiben sinkt, sind diese nicht mehr elastisch genug und es können Risse im äußeren Faserring entstehen. Dadurch wiederum wölbt sich der innenliegende Gallertkern – der mit einem Gelkissen vergleichbar ist – nach außen und durchbricht schließlich den Faserring. Drückt dieser Bandscheibenvorfall dann auf Nerven, sind starke Schmerzen oder Taubheitsgefühle die Folge.