In Siegens Innenstadt geht es Stufe für Stufe vorwärts

Die Treppenanlage an Siegens neuen Ufern nimmt stufenweise Gestalt an.
Die Treppenanlage an Siegens neuen Ufern nimmt stufenweise Gestalt an.
Foto: WP

Siegen..  Stufenweise geht es an Siegens Neuen Ufern voran. Die Treppenanlage gegenüber dem Kunstweg hat bereits deutlich Form angenommen. Noch bis 5. Januar ist Pause, dann geht es weiter: Sechs bis acht Stufen verlegen die Arbeiter pro Tag, 300 Stufen sind es insgesamt, wie die Stadt Siegen auf Anfrage mitteilt. Wenn alles planmäßig läuft, ist dieser Teil des Regionale-Projekts „Siegen – Zu neuen Ufern“ Ende Juni abgeschlossen.

Leben am Fluss

Die Treppenanlage ist ein Kernelement der neuen Ufer, da sie als Aufenthaltsort einen

intensiveren Zugang zum Fluss bieten sollen, als die Siegener es bisher gewöhnt sind. Das Motto des Gesamtprojekts lautet immerhin „Die Sieg in die Mitte nehmen“: Sie als Lebensader und prägendes Element des Quartiers erlebbar machen. Was in anderen Städten seit jeher eine Selbstverständlichkeit ist – dass Menschen sich an den Flüssen aufhalten können und dort beliebte Treffpunkte haben – ist von der Siegplatte Jahrzehnte lang vereitelt worden. Das soll sich nun endlich ändern.

Die Lampen und Strahler, die später in die Stufen eingelassen sind, um die Szenerie mit Licht von unten stimmungsvoll zu illuminieren, werden erst in einem späteren Schritt eingebaut. Dafür sind allerdings bereits Aussparungen in den Bausteinen angelegt – und Leerrohre, durch die später die Kabel gezogen werden.

Auf der Kunstweg-Seite sind inzwischen Geländer an den Auskragungen und teilweise der Mauer angebracht. Nach der Pause geht es überdies an der Siegbrücke weiter. Mit dem jüngsten Förderbescheid sind zudem Umgestaltung der oberen Kölner Straße und Neubau der Apollo-Brücke gesichert.

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