Hospizhilfe in Siegen ausgebaut

Iris Dittmann (von links), Gerrit Ebener-Greis (Erste Vorstandsvorsitzende der Hospizhilfe), Ulla Krombach-Stettner, Maria Ermes-Soleymani, Thomas Griffig, Christina Pfeifer (Zweite Vorstandsvorsitzende) in den neuen Räumen.
Iris Dittmann (von links), Gerrit Ebener-Greis (Erste Vorstandsvorsitzende der Hospizhilfe), Ulla Krombach-Stettner, Maria Ermes-Soleymani, Thomas Griffig, Christina Pfeifer (Zweite Vorstandsvorsitzende) in den neuen Räumen.
Foto: Caritas
Die Mitarbeiterinnen der Koordinationsstelle für Ambulante Hospizarbeit verfügen ab sofort über neue Räume in der Weidenauer Haardtstraße.

Weidenau..  Mit einer finanziellen Unterstützung aus Fördermitteln der Lotterie Spiel 77 (60 000 Euro) und der Glücks-Spirale (60 000 Euro) konnten ein zusätzliches Büro, ein Beratungsraum und ein Schulungsraum geschaffen werden. „Dafür war allerdings ein Eigenmitteleinsatz des Caritasverbands Siegen-Wittgenstein in Höhe von 24 500 Euro für die Förderung nötig“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Caritas Thomas Griffig

Die räumliche Erweiterung der Koordinationsstelle für Ambulante Hospizarbeit war nötig geworden, da der Bedarf an Begleitungen für die Sterbenden und deren Familienangehörigen immer weiter steigt.

„Durch die gute Zusammenarbeit mit dem PalliativNetz Siegen-Wittgenstein-Olpe und den Pflegeeinrichtungen wird die notwendige Unterstützung am Lebensende durch die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer mehr in Anspruch genommen“, berichtet Mitarbeiterin Iris Dittmann.

So konnte in den letzten Jahren sowohl eine weitere Koordinatorin, Maria Ermes-Soleymani, eingestellt und zusätzliche ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgebildet werden. „Mit den räumlichen Bedingungen kamen wir aufgrund dieser steigenden Personalzahl an unsere Grenzen“, schildert die hauptamtliche Koordinatorin Iris Dittmann.

65 ehrenamtliche Mitarbeiter

Die drei Sozialarbeiterinnen beziehungsweise Sozialpädagoginnen mit einer Palliative-Care Zusatzausbildung führen Gespräche mit den betroffenen Familien, arbeiten mit den Netzwerkpartnern wie zum Beispiel dem Palliativ-Netz, den ambulanten (Palliativ)-Pflegediensten, stationären Pflegeeinrichtungen und den Krankenhäusern zusammen. Sie schulen und begleiten die derzeit 65 ehrenamtlichen Mitarbeiter der Ambulanten ökumenischen Hospizhilfe Siegen und beraten Trauernde.

Die Erweiterung der Räumlichkeiten ist eine wichtige Voraussetzung für die Arbeit in diesem sensiblen Bereich. „Gespräche mit Betroffenen, Angehörigen, Trauernden oder Ehrenamtlichen können jetzt in angenehmer Atmosphäre und ungestört geführt werden“, bestätigt Maria Ermes-Soleymani.

Im dazugehörigen Tagungs- und Schulungsraum finden nun die Aus- und Fortbildung sowie die Praxisbegleitung der Ehrenamtlichen statt. Auch steht der Raum künftig für Vorträge, Team- und Dienstgespräche, Netzwerktreffen, Trauergruppen und Vorstandstreffen der Ambulanten ökumenischen Hospizhilfe Siegen zur Verfügung.

Die Koordinationsstelle befindet sich im Haus des Caritasverbands Siegen-Wittgenstein unter dem Dach der Caritas-Sozialstation und dem Palliativ-Pflegedienst des Caritasverbands.

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