Hospiz auf der Eremitage in Planung

Siegen..  Die Geschäftsführung des St. Marien-Krankenhauses prüft die Einrichtung eines Hospiz auf der Eremitage. Aktuell würden die Pläne auf ihre Machbarkeit untersucht, „da erhebliche Mittel investiert werden müssen, um das Gebäude den zukünftigen Anforderungen entsprechend baulich anzupassen“, heißt es in einer Mitteilung.

Hans-Jürgen Winkelmann, Geschäftsführer des St. Marien-Krankenhauses, und Hubert Berschauer, Vorstand der Katholischen Sozialstiftung Siegen-Wittgenstein, stellten die ersten Planungen für die Weiternutzung der Räumlichkeiten auf der Eremitage vor. Winkelmann beschrieb die „Notwendigkeit, im Siegerland weitere Hospizplätze für Menschen am Ende ihres Lebens anzubieten“.

Nonnen im Oktober 2014 ausgezogen

Mit einem stationären Hospiz in dem bisherigen Klostergebäude würde die Versorgung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase insbesondere solche mit onkologischen Erkrankungen verbessert. Das Hospiz verstehe sich als Ergänzung zu dem bestehenden evangelischen Hospiz in Siegen. Das neue Hospiz würde laut Klinik die Versorgungskette für Patienten im St. Marien-Krankenhaus ergänzen. Die anderen Räume, so Hubert Berschauer, könnten für ein geistliches Zentrum mit Tagungsräumen genutzt werden.

Im Oktober 2014 hatten die Klarissen nach mehr als 60 Jahren in Siegen das Kloster verlassen. Zuletzt lebten vier Schwestern dort.