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Hoch gelegene Türme waren wichtig für Landvermesser

11.08.2009 | 21:00 Uhr

Der Kindelsbergturm hatte für die Landvermessung in früheren Zeiten eine große Bedeutung. Denn hoch gelegene Türme wurden als Trigonometrische Punkte gebraucht, mit deren Unterstützung die Geodäten ihre Berechnungen anstellen konnten.

Heute gibt es Satellitensignale (GPS) für diesen Zweck. Doch welche Geschichte sich mit den Vermessungspunkten in der Landschaft verbindet, darüber will ein Vortrag informieren, der am Donnerstag, 20. August, ab 18.30 Uhr im Besucherzentrum der Krombacher Brauerei stattfindet. Stadtarchivarin Ria Siewert hat mit der Brauerei zu dem humorvollen Vortrag von Prof. Dr. Ing. Hans Fröhlich aus Sankt Augustin eingeladen, der die Geschichte der Trigonometrischen Punkte in Zusammenhang mit den Brauereien brachten. Viele Bierhersteller - so auch die Krombacher - verwenden das Bild von Türmen auf ihren Bierdeckeln und Flaschenetiketten. Dafür gibt es zahlreiche Beispiele, die Professor Fröhlich an diesem Abend einer interessierten Öffentlichkeit präsentieren wird. Bei seinen Nachforschungen stieß Fröhlich auch auf einen Landvermesser, der seine Tätigkeit im 19. Jahrhundert auf dem Hohen Wald bei Littfeld und auch auf dem Kindelsberg beschrieb. Ohne die dort vorhandenen Messpunkte, von denen es auch im Siegerland sehr viele gab, wäre er wenig erfolgreich gewesen.

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