Heime für Flüchtlinge im Fokus

Siegen-Wittgenstein..  Eine „Projektgruppe Erstaufnahmeeinrichtung“ wird den Aufbau der Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) für Flüchtlinge Siegen-Wittgenstein mit den beiden Standorten in Bad Berleburg und Burbach begleiten. Sie soll den Informationsaustausch zwischen Politik und Verwaltung optimieren und die betroffenen Kommunen und den Kreis enger verzahnen.

Die Bürgermeister Bernd Fuhrmann (Bad Berleburg) und Christoph Ewers (Burbach) trafen sich jetzt mit Landrat Andreas Müller, um das weitere Vorgehen zur Errichtung der EAE zu beraten und Irritationen auszuräumen. Dabei haben die Bürgermeister ihren Wunsch bekräftigt, zeitnaher und enger in die Überlegungen und Aktivitäten des Kreises eingebunden zu werden.

Die Projektgruppe setzt sich aus je zwei Vertretern der Kreistagsfraktionen der CDU und der SPD und jeweils einem Vertreter der weiteren im Kreistag vertretenen Fraktionen, den Bürgermeistern der Stadt Bad Berleburg und der Gemeinde Burbach sowie dem Landrat, der die Gruppe leitet, zusammen.

Immobilien werden besichtigt

Die Planungen für die Flüchtlingsunterkünfte mit neuem Status ab 1. Mai laufen In Burbach hat es auf dem Gelände der Siegerlandkaserne bereits Besichtigungen in Immobilien für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gegeben. Die Planungen für die Zentralen Ausländerbehörden (ZAB), die der Kreis Siegen-Wittgenstein errichten und betreiben wird, erfolgen in enger Abstimmung mit der ZAB Bielefeld, die ihre Ablauforganisation erst kürzlich optimiert hat. Von diesen Erfahrungen möchte der Kreis Siegen-Wittgenstein profitieren. Um sicherzustellen, dass auf den Kreis nicht zusätzliche Kosten durch den Betrieb der Erstaufnahmeeinrichtung zukommen, werden aktuell alle entstehenden Aufwendungen kalkuliert. Die dann mit der Bezirksregierung abgestimmten Beträge werden durch das Land NRW erstattet.