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Hautkrebs als Berufsrisiko anerkannt

23.01.2015 | 00:11 Uhr

Siegen. Die Gewerkschaft IG Bau appelliert an Beschäftigte, die im Freien arbeiten, hellen Hautkrebs als Berufskrankheit checken zu lassen.

Insbesondere für Bauarbeiter und Gärtner gehöre der helle Hautkrebs zum Berufsrisiko, das ernst zu nehmen sei. Aber auch Beschäftigte in der Land- und Forstwirtschaft seien betroffen, so die Industriegewerkschaft.

Ab sofort können sich alle, die häufig draußen unter freiem Himmel arbeiten, bei der Diagnose vom hellen Hautkrebs an die gesetzliche Unfallversicherung wenden. „Denn seit Januar ist dieser Hautkrebs eine anerkannte Berufskrankheit“, teilt die IG Bau mit.

Weitreichende Leistungen

„Betroffene haben Anspruch darauf, dass die Unfallversicherung ihren Fall überprüft“, sagt der Bezirkschef der IG Bau Westfalen Mitte-Süd, Ewald Thiel. Werde dabei anerkannt, dass der Hauttumor durch den Beruf verursacht wurde, komme die gesetzliche Unfallversicherung für die Behandlung der Erkrankung auf. „Von der Reha über berufliche Maßnahmen bis zur Rentenzahlung – die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung sind meistens weitrechender als die der gesetzlichen oder privaten Krankenkassen“, so Thiel. Ein Hautarzt kann seine Diagnose direkt an die gesetzliche Unfallversicherung weiterleiten, heißt es weiter.

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2015-01-23 00:11
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