Hauptschule Eichen bildet Eingangsklasse

Eichen..  Entspannt in die Osterferien ist die Hauptschule Eichen gegangen: Dank der verlängerten Anmeldefrist gelang es (wie berichtet), im neuen Schuljahr 2015/16 wieder eine Eingangsklasse zu bilden. Die notwendigen 18 Anmeldungen kamen zusammen: „Große Erleichterung“ herrscht seitdem im engagierten Lehrerkollegium, wie Rektor Matthias Daub sagt.

Nach der ersten offiziellen Anmelderunde bis Anfang März sah es danach allerdings nicht aus: Als die weiterführenden Schulen die Listen schlossen, waren in Eichen lediglich fünf Kinder angemeldet. Doch die Stadtverwaltung verlängerte in Absprache mit der Schulaufsichtsbehörde die Frist bis kurz vor Osterferienbeginn. Eine Woche vorher meldete die Schule bereits, dass die Mindestzahl von 18 Anmeldungen erreicht sei. Dabei ist es geblieben, wobei sich das aber bis zum Sommer noch positiv verändern kann.

Lücke im nächsten Schuljahr

Zwar wird die Hauptschule im nächsten Schuljahr eine Lücke zwischen den Jahrgängen 5 und 7 haben, weil bekanntlich voriges Jahr keine Eingangsklasse zustande kam. Doch die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass gerade an der Hauptschule eine gewisse Dynamik die Schülerzahlen beeinflusst: Auch der aktuelle Jahrgang 6 startete vor zwei Jahren mit 18 Kindern. Mittlerweile, so Matthias Daub, sei dieser Jahrgang auf das Doppelte angewachsen, sodass es zwei sechste Klassen gibt. Für die Zukunft erwartet Daub eine ähnliche Entwicklung.

Zugute kommt der Hauptschule auch der Zuzug zahlreicher ausländischer Familien mit schulpflichtigen Kindern. Das führte zur Bildung einer internationalen Klasse, in der die Jungen und Mädchen an die deutsche Sprache herangeführt werden.

Generell bietet die Hauptschule ein umfassendes Lehr- und Lernangebot zur Vorbereitung auf das Berufsleben, kooperiert mit verschiedenen Institutionen und ist einzige gebundene Ganztagsschule in Kreuztal, in der die Kinder und Jugendlichen während der ganzen Unterrichtswoche betreut werden.

Schuldezernentin Edelgard Blümel kündigte bereits an, dass im Hinblick auf das übernächste Schuljahr auf die Eltern zugegangen und verstärkt für die Hauptschule und ihre berufspraktische Ausrichtung geworben werden soll.