Gutes Jahr für Waldland Hohenroth
10.04.2008 | 21:25 Uhr 2008-04-10T21:25:11+0200Netphen. (wp) Ein volles Auditorium im Waldinformationszentrum Forsthaus Hohenroth konnte Dr. Müller, Vorsitzender des Vereins, auf der Jahreshauptversammlung begrüßen.
Der stellvertretende Vorsitzende Diethard Altrogge gab den Bericht. Er führte aus, dass mit der Vorgabe des Landes, nach Hohenroth keine Steuergelder fließen zu lassen, fast genau eine Punktlandung für 2007 erfolgt war. Ausgaben und Einnahmen konnten im Vergleich sogar einen stolzen Betrag auf der Haben-Seite nachweisen. Außer der Personalstelle des Leiters des Waldinformationszentrums und den 1,5 Arbeitskräften bei den Waldarbeitern waren keine zusätzlichen Minusbeträge angefallen. So konnten auf Hohenroth allein 350 Übernachtungen im Gästezimmerbereich, über 100 Veranstaltungen im Auditorium und neu fertiggestellten Heuboden sowie neben den vielen Veranstaltungen, die Verein und Forstamt gleichzeitig anboten, noch zahlreiche Führungen und Exkursionen nebenbei nachgewiesen werden.
In 2007 waren auf Hohenroth 27 250 Besucher bei allen möglichen Veranstaltungen. "Eine unglaublich stolze und hohe Zahl", so Altrogge. Er führte weiter aus, dass neben der Beleuchtung der Zuwegung von der Eisenstraße nach Hohenroth und dem Bau eines Hochstandes am Rotwildgatter, insbesondere für behinderte Menschen, eine Vielzahl von Einzelprojekten angegangen worden sind. So wurde u.a. der Bauerngarten weiter entwickelt, der Neubau des Staketenzauns um das Forsthaus oder die frisch gesetzte Allee aus Ginkobäumen entlang der Zuwegung zur Eisenstraße erwähnt.
Der Geschäftsführer Friedhelm Knipp erklärte, dass der Verein auf einer sehr soliden und stabilen finanziellen Grundlage stehe. So könnten auch neue Vorhaben, wie die Gestaltung des Geländes zwischen Forsthaus und Informationszentrum in Angriff genommen werden.
Thomas Vehoff vom Vorstand regte an, dass möglichst viele Disziplinen in die Themenbereiche des Waldes einzubeziehen seien. Er vermisse ein wenig die Bereiche Kunst, Kultur, Sport aber auch Religion. Er sprach sich auch für ein Podium auf Hohenroth aus, auf dem man gesellschaftspolitische Themen kritisch diskutieren könne.
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