Geschichte reicht in das 15. Jahrhundert zurück

Für Hilchenbach war das Allenbacher Hammerwerk, wie Dr. Hartmut Eichenauer schrieb, nach der Schließung der Grube Stahlberg „das letzte Zeugnis der alten Montanwirtschaft“:
1419 wird die Hütte, 1463 der Stahlhammer erstmals erwähnt. 1781 brennen Allenbach und damit auch Hütte und Stahlhammer ab. Beide werden wieder aufgebaut, 1821 wird die Hütte stillgelegt.
1852 wird Johann Friedrich Vorlaender, Forstverwalter von Stift Keppel, alleiniger Besitzer des Hammers. Schon sein Vater, der Stiftsjäger, hatte Anteile gesammelt, nachdem der Besitz des Stifts auf den Markt gekommen waren.
1912 schließt Carl Vorlaender das Puddelwerk. Es war das erste im Siegerland, das Rohstahl mit Steinkohle statt mit Holzkohle Steinkohle erzeugte. Der Betrieb ging mit Weiterverarbeitung und Veredelung weiter.
1997 ging das seit dem als „Dampfhammerwerk mit mechanischer Werkstätte“ firmierende Unternehmen in Konkurs. Dazu gehörte auch der 1978 von Vorlaender übernommene Dreisbacher Hammer. Inhaber waren zuletzt mehr als 30 Gesellschafter, Nachkommen von Vorlaenders seit 1911 aufgenommenen Teilhabern.