Fünf Hasel weniger

Hilchenbach..  Die fünf Baum-Hasel an der Rothenberger Straße sind weg. Die Baumreihe sei entfernt worden, um den Bereich neu zu gestalten, sagt Baudezernent Michael Kleber, „nutzer- und stadtbildgerecht“. Einer der Bäume sei zudem krank gewesen. Die Entscheidung, den Grünstreifen zwischen dem Gehweg und dem Parkplatz hinter der Wilhelmsburg neu zu gestalten, sei im Einvernehmen mit der Baumkommission gefallen.

Diesem Gremium gehören neben Vertretern von Verwaltung und Forstamt auch zwei Beauftragte des Stadtentwicklungsaussschusses an, in der neuen Wahlperiode neben Ausschussvorsitzendem Michael Stötzel (SPD) der sachkundige Bürger der UWG-Fraktion Peter Kraus, der von Beruf Landschaftsgärtner ist. Ihm hatte die Mehrheit den Vorzug von Dr. Peter Neuhaus (Grüne) gegeben, der gern in das Gremium zurückgekehrt wäre.

„Nach wie vor leben Bäume in Hilchenbach gefährlich“, findet Guido von Wiecken, sachkundiger Bürger der Grünen und Vorsitzender des Vereins Klimabildungsstätte, der in dem Sägen-Einsatz die Fortsetzung anderer umstrittener Baumfällungen sieht: So fielen die Platanen in der Gerbergasse, weil Anwohner sich gesundheitlich beeinträchtigt fühlten. Der mehrfach von Autos angefahrene Ahorn in der Bruchstraße fand erst in letzter Minute Asyl im Garten des Forstamts. Im Stadtentwicklungsausschuss am Mittwoch, 21. Januar, geht es weiter: Dreieinhalb Seiten lang ist die dort vorgelegte Liste von „Entfernungen“, „Durchforstungen“, „Frei-“ und „Erziehungsschnitten“.