Freudenberger Firma klagt über Mängel in der Infrastruktur

Freudenberg..  Die CDU Bürgermeisterkandidatin Heide Batz und der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Johannes Werthenbach haben mit den südwestfälischen CDU-Landtagsabgeordneten die HF Mixing Group besucht. Das Unternehmen mit Sitz in Freudenberg beschäftigt an zehn Standorten mehr als 2000 Menschen. Die Harburg-Freudenberger Maschinenbau GmbH ist Hersteller für Gummiknetmaschinen und Mischsaallösungen für die Reifenindustrie und gilt als Weltmarktführer. Am Standort Asdorfer Straße wurden einst Obstpressen von der Firma Homrich produziert. Später firmierte das Unternehmen als Werner & Pfleiderer“, heute hat die HF Mixing Group dort ihren Firmensitz. „Wir bieten für unsere Kunden Komplettlösungen und sind inzwischen weltweit präsent“, erläutert Geschäftsführer Prof. Andreas Limper.

Für ein technologisch hoch entwickeltes und international agierendes Unternehmen sei eine gute Internetverbindung existenziell. „Die ist in Freudenberg derzeit nicht gesichert“, so Limper. „Unsere Forderung ist ein Breitbandkonzept für Siegen-Wittgenstein, das auch wirklich zukunftsfähige Kapazitäten als Ziel verfolgt“, sagte Bernd Brandemann, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion. Als weitere Infrastrukturprobleme nannte Limper die verkehrliche Erschließung – z.B. die Bahnstrecke nach Köln. Damit stieße er auf Zustimmung des Landtagsabgeordneten Jens Kamieth: „Der Ausbau der Rhein-Sieg-Strecke mit einem ausreichenden Lärmschutz ist zwingend notwendig“.

Region besser vermarkten

„Wir pflegen permanent gute Kontakte zu verschiedenen Universitäten“, sagte Limper zum Thema Fachkräfte. Optimierungsbedarf bestehe in der Außendarstellung der Region. Neuen Mitarbeitern sei auch der Freizeitwert einer Region von Bedeutung. Für internationale Kunden brauche die Firma ein funktionierendes ansprechendes Gästeumfeld.