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Frei nach dem Kölner Vorbild

12.02.2012 | 14:38 Uhr
Frei nach dem Kölner Vorbild

Siegen-Kaan-Marienborn. „Ob Kaan, ob Köln ist uns egal – gefeiert wird hier allemal!“ Das Motto des Käner-Karneval-Club (KKC) war am Samstagabend Programm.

Pünktlich um 19.33 Uhr startete die KKC-Festsitzung in der Weißtalhalle mit dem Einzug des Prinzenpaares Thomas II. und seiner Lieblichkeit Veronika I. Im Gefolge marschierte die versammelte Prinzengarde, der Elferrat, Sitzungspräsident Wolfgang König und die Prinzengarde aus Fensdorf.

Weit mehr als 300 Närrinnen und Narren

Wolfgang König begrüßte über 300 Närrinnen und Narren und versprach einen fetzigen Abend, der den Karnevalsgesellschaften aus Köln und Umgebung in Nichts nachstehen sollte.

Nach dem Tanz der Funkengarde unter Leitung von Theresa Stettner und Franziska Tigges folgten „Szenen einer Ehe“ von Eberhard und Birgit Schmidt. Jochen Stein – übrigens Darsteller der Johanna von Kaan und seit über 40 Jahren im Club aktiv – parodierte wieder bekannte deutsche Schlager.

Die „Haubergsschwäne“ bereiteten sich ganz professionell auf die Olympischen Spiele im Dressurreiten vor. Auf Siegerländer Platt erfreuten Eva Güttler und Birgit Schütte als „Gretel und Toni“ mit fetzigen Wortbeiträgen. „Auf der Käner Blumenwiese“ lautete das Credo der gemischten Tanzgruppe. Die Frauen flogen als Bienen verkleidet über die grün geschmückte Bühne der Weißtalhalle. Die Männer stellten die Blumen dar.

Die „Flying Ladies“ wirbeln durch den Saal

Die Prinzengarde Fensdorf bot mit ihrem Tanz in den blau-weißen Kostümen einen hübschen Kontrast zum rot-weißen Abend des KKC.

Auch in diesem Jahr durften die „Weißtalspatzen“ mit ihren ganz eigenen Versionen bekannter Lieder nicht fehlen. Mit „It’s Showtime“ gestaltete die Musikkapelle „Die Paten“ von Gregor Kölsch das Pausenprogramm, bevor die Prinzengarde des KKC ihr Tanzmariechen Theresa Stettner in die Luft warf.

Dass bei den Känern auch Rock’n’Roll ankommt, zeigten „Andy und Wolle“ (Andreas Kolb und Wolfgang König).

Zwölf Frauen zwischen 17 und 24 Jahren hingegen entführten das Publikum in die 1970er Jahre. Sie zeigten ihr Können als „Flying Ladies“ zu einem Medley von den Bee Gees. Bevor es ins Finale enteret die Männertanzgruppe mit Musik aus der „Rocky Horror Picture Show“ die Bühne.

Nach dem Auszug des Prinzenpaares mit Gefolge wurde anschließend gefeiert bis spät in die Nacht.

Jürgen Schade

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