Filigrane Kreationen mit historischem Hintergrund

Freudenberg..  Im Mittendrin-Museum in Freudenberg ist seit Samstag eine Klöppelkunst-Ausstellung zu sehen.

Bei der Eröffnung erläuterte Ingrid Helgard Leonhardt aus Eisern die historischen Hintergründe und die verschiedenen Stilrichtungen der Klöppelkunst. Vielfältig sind die filigranen Kreationen, die als Fensterbild oder graphisches Kunstwerk wirken. Die ganze Breite der Beispiele zeitgenössischer Klöppelarbeiten wird in der Freudenberger Altstadt jetzt bis zum 18. Februar gezeigt.

Traditionelle Handarbeit

„Klöppeln“ ist eine traditionelle Handarbeitsrichtung, bei der zumeist Spitzen für die Ränder von Kleidungsstücken hergestellt wurden, um eine „dekorative Kante“ zu geben. Beim Klöppeln werden die Fäden von mindestens zwei Paar Klöppeln durch Kreuzen und Drehen der Klöppel miteinander verflochten. Die Klöppelfrauen, die sich seit vielen Jahren treffen, präsentieren moderne Entwürfe, die sich bewusst vom bekannten Bild der traditionellen Spitze unterscheiden.

Die Künstlerinnen lassen sich bei ihrer arbeit über die Schultern schauen: Während der Öffnungszeiten (mittwochs, samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr) wird in dem Museum im „Alten Flecken“ live geklöppelt.