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Pkw-Brand

Feuerwehrmann rettet 24-Jährige nach Unfall in Netphen vor dem Tod

14.02.2012 | 12:36 Uhr
Feuerwehrmann rettet 24-Jährige nach Unfall in Netphen vor dem Tod
Trotz schnellen Eingreifens der Feuerwehr brannte der Pkw aus. Die 24-jährige Fahrerin kam in ein Krankenhaus. Foto: Jürgen Schade

Netphen-Herzhausen  Ein zufällig vorbeikommender Feuerwehrmann hat eine 24-jährige Pkw-Fahrerin auf der L 728 bei Netphen vor dem Feuertod gerettet. Die junge Frau war mit ihrem Wagen bei Glatteis von der Straße gerutscht. Das Auto prallte vor einen Baum und fing sofort Feuer. Die Insassin konnte sich im letzten Moment durch die Kofferraumklappe retten.

Die 24-Jährige  befand sich am Montag gegen 21 Uhr bei Netphen auf der Landstraße 728 zwischen Eckmannshausen und Herzhausen. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit und Fahrbahnglätte rutschte ihr Wagen kurz vor dem Ortseingang Herzhausen nach links von der Straße ab, prallte gegen einen Baum und fing sofort Feuer. Die Fahrerin hatte Glück im Unglück .

Der Pkw fuhr über einen Grünstreifen überflog die Leitplanke und krachte mit voller Wucht gegen einen Baum . Durch die Stärke des Aufpralls wurde der Wagen herumgeschleudert, kippte auf die Seite und blieb an Gestrüpp und kleineren Bäumen vor einem 10 Meter tiefen Abgrund hängen.

Der in Flammen stehende Wagen konnte nur mit Schwerschaum gelöscht werden. Foto: Jürgen Schade

Bei dem schweren Unfall fing der Pkw sofort Feuer, und die 24-jährige konnte sich im letzten Augenblick durch die beschädigte Kofferraumklappe aus dem Auto retten. Ein zufällig vorbeifahrender Feuerwehrmann konnte die verletzte Fahrerin in Sicherheit bringen. Er informierte auch den Rettungsdienst und die Feuerwehr.

Als diese eintraf brannte der Pkw in voller Ausdehnung und konnte nur mit Schwerschaum gelöscht werden. Die 23-jährige kam mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Laut Polizei beträgt der Sachschaden rund 8 000 Euro.

Jürgen Schade

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Kommentare
14.02.2012
16:23
Feuerwehrmann rettet 24-Jährige nach Unfall in Netphen vor dem Tod
von eXtreme | #4

Hallo zusammen,
ich selbst bin auch bei der Feuerwehr.
Und wenn man mal genau auf das Kombischaumrohr sieht. Dann entdeckt man das die Mittelschaum benutzen. Bei Schwerschaum würden sie quasi mit einem vollstrahl aus einem Meter Entfernung versuchen zu löschen. Und wie schon erwähnt wurde, fehlt die Absturzsicherung. Es war keine Person in Notlage und somit bei dieser Wetterlage auch kein Risiko der Brandausbreitung.

14.02.2012
14:45
Feuerwehrmann rettet 24-Jährige nach Unfall in Netphen vor dem Tod
von ruhrblicker | #3

Wer da wen, oder ob die Frau sich doch selbst gerettet hat, wird vermutlich ein Geheimnis bleiben. Warum das Auto aber NUR mit Schwerschaum gelöscht werden konnte, verstehe ich nicht. Bei all dem Aufwand und der damit unnötig verbundenen Umweltbelastung. Gerade, weil das kontaminierte Löschwasser nicht in die Kanalisation, sondern ungehindert in Erdreich lief. Und wenn der "10m tiefe Abgrund" so nah war, verstehe ich nicht, warum keine der Führungskräfte dafür gesorgt hat, dass die Einsatzkräfte eine ordentliche Absturzsicherung tragen.

14.02.2012
14:30
Feuerwehrmann rettet 24-Jährige nach Unfall in Netphen vor dem Tod
von Der_Spediteur | #2

???? Liebe Online Redaktion, lesen Sie die Artikel auch bevor Sie die online stellen?

"Bei dem schweren Unfall fing der Pkw sofort Feuer, und die 24-jährige konnte sich im letzten Augenblick durch die beschädigte.."

oder doch nur 23 Jahre alt???

"Die 23-jährige kam mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Laut Polizei beträgt der Sachschaden rund 8 000 Euro".

Alter Falter. Wenn ich so arbeiten würde, wäre ich schon längst gekündigt...

14.02.2012
14:14
Feuerwehrmann rettet 24-Jährige nach Unfall in Netphen vor dem Tod
von J-Sch | #1

? Was denn nun:
"Ein zufällig vorbeikommender Feuerwehrmann hat eine 24-jährige Pkw-Fahrerin auf der L 728 bei Netphen vor dem Feuertod gerettet."
Oder:
"Bei dem schweren Unfall fing der Pkw sofort Feuer, und die 24-jährige konnte sich im letzten Augenblick durch die beschädigte Kofferraumklappe aus dem Auto retten."

Ich will den ehrenhaften Einsatz des Feuerwehrmannes nicht schmälern, aber irgendwo ist da in der Berichterstattung ein Widerspruch.

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