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Feueralarm in Eichener Kita Regenbogen

12.11.2012 | 18:04 Uhr
Feueralarm in Eichener Kita Regenbogen
Feuer im Kindergarten RegenbogenFoto: Björn Hadem/Feuerwehr Kreuztal

Eichen.   Schreck in der Morgenstunden: Der Geschirrspüler in der Küche des Eichener Familienzentrums „Regenbogen“ hat am Montag gebrannt. Der Kindergarten wurde ins benachbarte evangelische Gemeindehaus ausquartiert. Zu Schaden ist niemand gekommen. Lediglich eine Erzieherin, die eine Rauchvergiftung erlitten haben könnte, wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Der „leistungsfähige“ Geschirrspüler war am Morgen von einer Hauswirtschaftskraft eingeschaltet worden. Kurz darauf, gegen 7.30 Uhr, stieg Rauch auf. Die Feuerwehren aus Eichen, Krombach und Kreuztal waren innerhalb von Minuten mit zwei Dutzend Einsatzkräften vor Ort und hatten den Brand rasch unter Kontrolle. Sie löschten das mittlerweile offene Feuer durch das geöffnete Fenster mit wenigen Stößen Wasser. Mit einem Lüfter sorgte die Feuerwehr dafür, dass sich der Brandrauch nicht in die Aufenthaltsräume ausbreiten konnte.

Sieben Kinder waren schon da

Zum Zeitpunkt des Feueralarms befanden sich erst wenige Kinder – sieben Jungen und Mädchen und ebenso viele Betreuerinnen – in der Einrichtung, die von den Erzieherinnen sofort aus dem Haus gebracht wurden. Allerdings war es der Zeitpunkt, als viele Eltern ihren Nachwuchs zum „Regenbogen“ brachten. Sie wurden zum Gemeindehaus bei der evangelischen Kirche umgeleitet, die Pastor Jochen Ahl der städtischen Einrichtung umgehend zur Verfügung stellte. Einige Eltern nahmen die Kinder auch mit nach Hause. Dennoch waren es bis zum Mittag noch 15 Jungen und Mädchen, deren Eltern auf die Betreuung angewiesen waren.

Sozialdezernent Dieter Loske wartete am Montag den Bericht des Gutachters ab, bevor der Kindergarten wieder für den normalen Betrieb freigegeben wurde. Erst als feststand, dass die Atemluft frei von giftigen Rückständen ist, gab es grünes Licht für Erzieherinnen und Kinder. Mittags folgte der Umzug zurück in die Kindergartenanlage.

Da in der kleinen Küche auch die Mittagsverpflegung der ganztägig betreuten Jungen und Mädchen vorbereitet wird, muss in den nächsten Tagen improvisiert werden. Denn durch den Brand sind auch Arbeitsplatte und Unterschränke beschädigt. Durch die Rauchentwicklung ist die Küche vorläufig unbrauchbar. Die Höhe des Schadens wird auf 15  000 Euro geschätzt.

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