Festivalauftakt mit Spar- und Wildschweinen

Stefanie Schierling, Stefan Brunswieck, Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab, Wolfgang Suttner, Peter Imhäuser, Jens von Heyden, Catharina Schutz, Andreas Müller, Hartmut Kriems und Dr. Franz Josef Weihrauch (v.l.) präsentieren das Programm zum 25. Jubiläum von Kultur Pur
Stefanie Schierling, Stefan Brunswieck, Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab, Wolfgang Suttner, Peter Imhäuser, Jens von Heyden, Catharina Schutz, Andreas Müller, Hartmut Kriems und Dr. Franz Josef Weihrauch (v.l.) präsentieren das Programm zum 25. Jubiläum von Kultur Pur
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Die Zeltstadt auf dem Giller ist aufgebaut, allerdings sind schon einige Shows ausverkauft

Siegen.. Ein einsames Theaterzelt auf der Ginsberger Heide, mit einer ambitionierten Show und einem einzelnen Würstchenverkäufer. So startete das Festival Kultur Pur, das sich jetzt, 25 Jahre später, zum dem kulturellen Feiertag der Region entwickelt hat. Heute steht eine ganze Zeltstadt auf dem Platz. Und nicht nur die Anzahl der Zelte hat sich über die Jahre verändert.

KulturPur Wie ist Kultur Pur entstanden und was hat sich über die Jahre hinweg verändert?

1991 riefen vier kommunale Kulturmacher unter der Federführung des Kulturbüros das Festival ins Leben: Stefan Schliebs, Michael Townsend, Hartmut Kriems und Wolfgang Suttner. Schon von Anfang an fand das Festival über Pfingsten statt. Rund 5000 Künstler traten in 1500 Shows auf. Das zog circa eine Million Gäste an, die durch ein wachsendes Gastronomieangebot versorgt wurden. Aus Walkacts wurden im Laufe der Zeit Mitmachaktionen und theatrale Formen. Nach fünf Jahren stieß die Philharmonie Südwestfalen als Partner dazu und macht Kultur Pur zum einzigen Festival mit philharmonischen Produktionen.

Was ist in diesem Jahr neu?

Der Zeitraum des Festivals wurde um zwei Tage verlängert und umfasst eine komplette Woche. Mit zusätzlichen Zelten und einer Blockhütte am Rand des Platzes wurde das Gastronomieangebot erweitert. Jetzt mit dabei: Wildschwein aus der Region und amerikanische Burger. Im Open-Air Bereich des Geländes sollen noch mehr Produktionen kostenlos zu sehen sein. Da das Festival zum ersten mal als Großveranstaltung gilt, wurden ganz neue Sicherheitsbestimmungen eingeführt, wie breitere Notausgänge. „Im 25. Jahr seines Bestehens hat Kultur Pur eine Größe und einen Zustand erreicht, der optimal ist. Würden wir die Kapazitäten ausbauen, wäre der Charme des familiären Events verflogen“, so Festivalleiter Wolfgang Suttner.

Organisation Gibt es noch Tickets zu kaufen?

Zum Festivalstart sind schon 15 000 Tickets verkauft. Nur rund 45 Minuten dauerte der Ansturm auf die Tickets der Eigenproduktion der Philharmonie Südwestfalen. Auch für die Show der Tanz-Compagnie Mayumana sowie das Konzert von Jan Delay seien die Tickets fast weg. Wolfgang Suttner scheut sich aber, von ausverkauften Shows zu sprechen. Es würden immer wieder Tickets zurückgegeben. Die Bude für den Vorverkauf sei ab Dienstag, 10 Uhr, auf dem Festivalgelände geöffnet.

Wie kommt man am besten zum Festivalgelände?

Es stehen zwar zahlreiche Parkplätze zur verfügung, allerdings rät Jens von Heyden vom Kulturbüro dazu, den Bus zu nutzen. Durch eine Baustelle könne es zu längeren Staus kommen.

Was noch:

Die Sparkasse hat sich als langjähriger Sponsor eine besondere Aktion ausgedacht. Am Sonntag werden ab 15 Uhr zweimal 25 Sparschweine im Wald versteckt. Im „dicksten“ Schwein sollen sogar 250 Euro versteckt sein. Mehr Informationen gibt es bei dem Infostand der Sparkasse auf dem Festivalgelände.

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