Experten erörtern Mobilität der Zukunft

Siegen..  Wie sieht sie aus, die Mobilität der Zukunft? Eine Antwort versuchte das Forschungsprojekt remonet-Regionales E-Mobility Netzwerk des Lehrstuhls von Professor Gustav Bergmann mit dem Workshop Neue Mobilität für Siegen zu finden. Die Remonet-Projektpartner sowie Unternehmen und Institutionen suchen gemeinsam Lösungsansätze für die zukünftigen Mobilitätsherausforderungen und Möglichkeiten für eine neue Mobilität in Siegen. Mit dabei waren neben den Remonet-Partnern die Uni Siegen, die Stadt, der Kreis Siegen-Wittgenstein, die Verkehrsbetriebe Westfalen Süd sowie die Sparkasse Siegen.

Verbesserung des ÖPNV

Mit neuen Kommunikationstechniken, zum Beispiel Smartphones, würden neue Möglichkeiten, „die betriebliche, aber auch die individuelle Mobilität anders zu begreifen und selbst zu gestalten“ eröffnet, teilen die Projektverantwortlichen mit. Wichtige Voraussetzungen seien die Verbesserung des ÖPNV und der Fahrradinfrastruktur, und zwar für das Anwenden gemeinschaftlicher Mobilitätslösungen. „Und damit die Basis dafür, dass die Menschen ihren Mobilitätsbedarf mit weniger eigenen Pkws komfortabel sicherstellen können.“

Flexibilität und Gesundheit

Jede Organisation habe einen dienstlichen Mobilitätsbedarf, für den Pkw, Zweiräder und öffentliche Angebote genutzt werden könnten. Dabei verteilten sich üblicherweise die Bedarfsspitzen auf unterschiedliche Zeiten.

Die gemeinsame Nutzung von neu aufzubauenden E-Mobil-Sharing-Kapazitäten für Autos und Pedelecs könne deutliche Vorteile hinsichtlich Kosten, Flexibilität und vor allem auch der Mitarbeitergesundheit mit sich bringen.