Ersthelfer üben auf dem Flughafen

Lippe..  Mit der Erstversorgung von Verletzten nach Flugunfällen haben sich rund 40 Aktive des Arbeitskreises Erstversorgung, des Löschzugs Lippe, des PSU-Teams der Feuerwehr Siegen (psycho-soziale Unterstützung für Einsatzkräfte in belastenden Einsatzsituationen), des DRK-Ortsverbands Burbach sowie der Rettungsdienstschule des DRK-Kreisverbands in einem Seminar befasst.

Zusammenarbeit optimieren

Jens Wildfeuer von der Werkfeuerwehr des Siegerland-Flughafens referierte über die Besonderheit von Flugunfällen. Daran schloss sich ein Vortrag zum Thema „Trauma und Kinematik bei Unfällen“ an, in dem Kai Langenbach vom Rettungsdienst des Kreises Siegen-Wittgenstein, zugleich auch Angehöriger der Freiwilligen Feuerwehr Burbach, die medizinische Seite der Auswirkungen von Unfällen auf die Betroffenen beleuchtete.

An der Brandübungsanlage wurde die Rettung von Personen aus einem brennenden Flugzeug geübt. Dabei wurden insgesamt acht Verletzte im Rahmen der Übung gerettet und von Mitgliedern des Arbeitskreises und des DRK versorgt. Die Werkfeuerwehr nutzte die Übung, um die Zusammenarbeit mit den öffentlichen Feuerwehren sowie den Hilfsorganisationen für den Ernstfall zu optimieren. Nach Abschluss der Übung waren sich alle Beteiligten einig, dass die Beschäftigung mit dieser doch eher ungewöhnlichen Thematik für alle viele neue Erkenntnisse mit sich gebracht hat.

Der Arbeitskreis Erstversorgung der Freiwilligen Feuerwehr Burbach besteht seit nunmehr 14 Jahren. Ziel des Arbeitskreises ist es, die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Burbach in der Erstversorgung von Verletzten aus- und weiterzubilden. Derzeit gehören dem Arbeitskreis Feuerwehrfrauen und –männer aus den Löschzügen Burbach, Niederdresselndorf, Oberdresselndorf und Würgendorf an. Neben der regulären und regelmäßig stattfindenden Aus- und Weiterbildung bietet der Arbeitskreis mit seinem ärztlichen Leiter Dr. Richard Frief jährlich ein ganztägiges Seminar zu einem Schwerpunktthema an.