Elternentscheid über Bekenntnis Ende Februar
14.02.2012 | 16:31 Uhr 2012-02-14T16:31:00+0100
Kreuztal.Die Bildung der Eingangsklassen an den künftig sechs Kreuztaler Grundschulen gestaltet sich in diesem Jahr schwieriger als sonst. Der Grund ist in der Neuordnung der Schullandschaft zu finden, mit der im vorigen Jahr eine neue Verteilung der verbliebenen elf Züge (Klassen) beschlossen wurde.
An der auf eine Eingangsklasse reduzierten katholischen Grundschule mit 31 Anmeldungen gibt es noch einen leichten Überhang, wie Schuldezernent Dieter Loske gegenüber unserer Zeitung sagte. Dort muss mindestens ein Kind „abgewiesen“ werden.
Zweizügigkeit ist hingegen an den Grundschulen in Buschhütten, Kredenbach und Kreuztal garantiert. Die Gemeinschaftsgrundschule Kreuztal ist aus ihrem vor Jahresfrist beklagten Tief herausgekommen und steht augenblicklich bei 57 Anmeldungen – mehr als genug für zwei Eingangsklassen. Dazu beigetragen hat wohl auch der Ratsbeschluss zur Einzügigkeit der katholischen Grundschule.
Unsicherheit herrscht nach wie vor darüber, ob die ebenfalls auf Zweizügigkeit ausgerichtete Grundschule Fellinghausen – bei derzeit 30 Anmeldungen – noch die notwendige Schülerzahl für zwei Eingangsklassen hinzu bekommt.
Unterdessen ist für die Bekenntnisschule Littfeld das Schulartbestimmungsverfahren vorterminiert: Es soll vom 29. Februar bis 2. März stattfinden. Wie berichtet, hatte eine ausreichende Zahl von Eltern der 96 Grundschulkinder (nämlich 25) sich dafür ausgesprochen, über die konfessionelle Bindung abzustimmen. Unter den Eltern ist es deshalb zu Unstimmigkeiten gekommen.
Infoveranstaltung amDonnerstag in Littfeld
Deshalb haben die beiden Littfelder SPD-Stadtverordneten Karl-Heinz Schleifenbaum und Wolfgang Otto für Donnerstag, 16. Februar, ab 20 Uhr in den Bürgertreff Kapellenschule eingeladen. Das Thema: „Die Zukunft der Grundschule Littfeld“.
Dabei sollen die Vor- und Nachteile von Bekenntnis- beziehungsweise Gemeinschaftsgrundschule aufgezeigt werden. Schulamtsdirektor Volker Reichel, Schuldezernent Dieter Loske und der Rektor der künftigen Verbundschule Eichen/Littfeld, Jochen Schreiber, stehen für Auskünfte zur Verfügung.
Nach dem derzeitigen Stand der Anmeldungen wollen bislang lediglich die Eltern von 19 Kindern, dass ihr Nachwuchs an der Bekenntnisschule eingeschult wird. 42 Kinder wiederum sind für den Hauptstandort der neuen Verbundschule Eichen/Littfeld angemeldet – ein gutes Dutzend mehr, als die einzige Eingangsklasse in Eichen aufnehmen darf. So hofft die Verwaltung, dass sich noch einige Eltern für Littfeld und gegebenenfalls auch für Fellinghausen umentscheiden. Erst dann werden Klassenbildung und Lehrerzuteilung möglich sein.
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