Drei-Länder-Eck bekommt Zuschlag als Leader-Region

Die Gemeinden Burbach, Neunkirchen und Wilnsdorf haben sich im Februar 2014 noch mit Haiger (Hessen) und Herdorf (Rheinland-Pfalz) um EU-Fördergelder des LEADER-Projekts beworben. Am Ende waren Haiger und Herdorf nicht mehr dabei.
Die Gemeinden Burbach, Neunkirchen und Wilnsdorf haben sich im Februar 2014 noch mit Haiger (Hessen) und Herdorf (Rheinland-Pfalz) um EU-Fördergelder des LEADER-Projekts beworben. Am Ende waren Haiger und Herdorf nicht mehr dabei.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Das Drei-Länder-Eck ist eine der 28 neuen Leader-Regionen in Nordrhein-Westfalen. Burbach, Wilnsdorf und Neunkirchen bekommen 2,3 Millionen Euro.

Siegerland..  Das „3-Länder-Eck“ ist eine der 28 neuen Leader-Regionen in Nordrhein-Westfalen. Umweltminister Johannes Remmel hat den Burbacher Bürgermeister Christoph Ewers am Donnerstag über den Erfolg der gemeinsamen Bewerbung der Gemeinden Burbach, Neunkirchen und Wilnsdorf informiert.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass die Experten unsere Strategie vorgeschlagen haben und wir ausgewählt worden sind“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung von Christoph Ewers, seinem Neunkirchener Kollegen Bernhard Baumann und der Wilnsdorfer Bürgermeisterin Christa Schuppler. „Jetzt können die weiteren Rahmenbedingungen geklärt werden und dann die Umsetzungsphase mit tollen Projekten, die die Bürger erarbeitet haben, starten.“

Nordsiegerländer fallen durch

„Damit stehen Ihnen rund 2,3 Millionen Euro EU- und Landesmittel für die Umsetzung der vielen guten Projekte zur Verfügung“, schreibt Minister Remmel an die 3-Länder-Eck-Akteure. Da die Kommunen selbst einen Eigenanteil beisteuern müssen, beträgt das Budget somit 2,55 Millionen Euro. Ein Schreiben ähnlichen Inhalt ist auch Richtung Wittgenstein gegangen. Dort können Erndtebrück, Bad Berleburg und Bad Laasphe nun ebenfalls mit 2,3 Millionen Euro EU- und Landesmitteln rechnen. Durchgefallen ist dagegen das „4 + Quartett mit Weitblick“. Unter diesem Namen sind Kreuztal, Hilchenbach, Netphen, Kirchhundem und die „ländlichen“ Stadtteile Siegens gemeinsam angetreten.

Grundlage für jede Leader-Bewerbung ist eine lokale Entwicklungsstrategie gewesen. Darin wird beschrieben, mit welchen Projekten und Konzepten sich die Region auf den Weg machen will, um die definierten Ziele zu erreichen. Bis Mitte Februar hatten die Bewerberkommunen Zeit, das Papier zu erarbeiten und in Düsseldorf vorzulegen. Insgesamt 43 regionale Zusammenschlüsse haben sich an der Ausschreibung beteiligt.

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