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Die wahren Triumphe spielen sich im Alltag ab Dr. Michael Groß eröffnete die Workshopreihe Region im Dialog

21.10.2008 | 17:28 Uhr

Siegen. Der bisher erfolgreichste deutsche Schwimmer Michael Groß feierte in den 1980er Jahren seine größten sportlichen Erfolge. ...

Joachim Herbst, Präsident des Industrie- und Handelsclubs Siegen, Uni-Rektor Prof. Ralf Schnell, Dr. Michael Groß, Dr. Achim Hering, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren Südwestfalen und Frank Ermert, Leiter Forschungstransferstelle der Universität Siegen.

... Bis heute wendet er seine dort gesammelten Erfahrungen auch im Berufsleben als geschäftsführender Gesellschafter einer Beratungsgesellschaft für Unternehmenskommunikation in Frankfurt und als Lehrbeauftragter für Personalführung und Unternehmenskommunikation an der "Frankfurt School of Finance & Management" an.

Auf Einladung der Initiatoren der Region im Dialog, der Universität Siegen, des Industrie- und Handelsclub Südwestfalen und der Wirtschaftsjunioren Südwestfalen, war er jetzt in Siegen zu Gast. Mit dem facettenreichen Vortrag "Jeden Tag ein Olympiasieg - Der Weg zum Erfolg!" eröffnete er am 14. Oktober im Siegener Lyz die Workshopreihe Region im Dialog 2008.

Der wegen seines unnachahmlichen Schwimmstils auch "Albatross" genannte Schwimmer konnte 1991, am Ende seiner Sportkarriere, auf drei Olympiasiege, fünf WM-Titel und 12 Weltrekorde zurückblicken.

Wie er im Lyz berichtete, hat er dafür u. a. rund 36 000 Trainingskilometer im Schwimmbad zurückgelegt. Bei den Weltmeisterschaften und Olympiaden schwamm er dagegen nur 4,3 km. Die Öffentlichkeit und das Fernsehen interessierten sich zwar nur für diese letzten großen Momente bei Wettkämpfen. "Die wahren Triumphe über einen selbst finden aber im Alltag, im Verborgenen, statt. Ohne diese wahren Triumphe sind große Leistungen im Sport und im Beruf nicht möglich.

Letztlich können wir alle an jedem Tag eine Leistung vollbringen, die einen Olympiasieg wert ist. Es kommt aber auf die innere Einstellung an, jeden Tag ein kleines Rädchen zu drehen, das einen persönlich weiterbringt", fasste Dr. Groß vor rund 100 Besuchern sein Credo zusammen.

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