Deutsche Bank legt Geschäftsbericht vor

Siegen..  Die Deutsche Bank Siegen blickt zufrieden auf das Geschäftsjahr 2014 zurück.

Das Geschäftsvolumen stieg laut eigenen Angaben in der Region Wuppertal/Sauerland auf 11,5 Milliarden Euro und in Siegen auf gut 1,4 Milliarden Euro. Das seien neue Höchststände. Das Depotvolumen in der Region kletterte auf 3,1 Milliarden Euro, im Stadtgebiet lag es bei rund 300 Millionen Euro. Für die Baufinanzierung stehen in der Region 3,7 Milliarden, in Siegen 370 Millionen Euro in den Büchern.

Zum Jahresende betreute das Geldinstitut regional rund 340 000 Privat- und Firmenkunden, 30 000 davon in Siegen. „Wir haben unsere Marktposition in der Region auf hohem Niveau behauptet und weiter ausgebaut“, sagten Filialdirektorin Nadine Stumpf. Gemeinsam mit Wolfgang Schmidt, Marktgebietsleiter Privatkunden Deutsche Bank Siegerland/Hochsauerland, stellte sie kürzlich die Bilanz der Bankhauses vor.

Angesichts von Null-Zinsen für risikoarme Anlagen kehrten 2014 mehr und mehr Kunden an die Kapitalmärkte zurück. „Im dritten und vierten Quartal des vergangenen Jahres hatten wir hier den höchsten Volumenzuwachs in der Geschichte unseres Privatkundengeschäfts“, erläutert Wolfgang Schmidt.

Mehr Kredite vergeben

Christoph Held, Marktgebietsleiter Firmenkunden Deutsche Bank Siegerland/Hochsauerland, verweist auf das Mittelstandsgeschäft. „Wir haben 2014 im breiten Mittelstand, um den sich viele Institute intensiv bemühen, unter dem Strich rund 10 000 Geschäfts- und Firmenkunden hinzugewonnen.“ Zudem stieg die Kreditvergabe um rund zehn Prozent.

Das Geschäft mit vermögenden Privatkunden, Familienverbünden und Institutionen in der Region entwickelte sich aus Sicht der Siegener Banker ebenfalls positiv. „In der Region ist der Geschäftsbereich um 361 Millionen Euro oder 15 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro bei Kundengeldern gewachsen“, sagt Jörg Lippold, verantwortlich für Deutsche Asset & Wealth Management.

Seit 2008 habe sich das Volumen in Vermögensverwaltung verdreifacht.