Der 12. Februar ist „Red Hand Day“

Die Kindernothilfe ist in Deutschland Träger der Aktion „Rote Hand“; weltweit ist seit 2002 der 12. Februar der „Red Hand Day“ gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten. „Eines der schrecklichsten Themen überhaupt“, sagt Wolfgang Hobinka, der sich seit 2004 im Siegerländer Arbeitskreis der Kindernothilfe engagiert. Allein im letzten Jahr haben 4000 Jugendliche in Siegen-Wittgenstein ihren Protest auf rote Hände geschrieben.

Der Verein Junges Theater Siegen bringt junge Menschen zwischen acht und 25 Jahren mit Künstlern und Theaterpädagogen zusammen. Im Rahmen des Geh-Denkens zum Jahrestag der Bombardierung Siegens haben sie biografische Szenen gespielt, im Aktiven Museum haben sie die Stolpersteine zu ihrem Thema gemacht.

In Schulen und Jugendtreffs wollen die zwölf Akteure, die von der Clara-Schumann-Gesamtschule, der Realschule am Schießberg, dem Evangelischen Gymnasium, den Gymnasien Stift Keppel und Am Löhrtor kommen, ihr Stück über die Kindersoldaten von Maxi Obexer aufführen. Theaterpädagoge Lars Dettmer hat es mit ihnen an fünf Wochenenden in der Kreuztaler Jugendbegegnungsstätte erarbeitet; gefördert wird es aus Landesmitteln über den Verein „Engagement Global“.