Das Rad im Gepäck

Siegen..  Ausgiebige Fahrradtouren gehören zu den beliebtesten Aktivitäten der Deutschen. Ob am Wochenende in heimischer Nähe oder im Urlaub, bei gutem Wetter stehen Spritztouren mit dem Mountainbike, Renn- oder Trekkingrad hoch im Kurs. Gerade für Urlaubsreisende gilt: Wer sein Zweirad mit dem Auto sicher und stressfrei transportieren will, sollte einige Tipps beachten. „Außer bei einigen wenigen Fahrzeugmodellen, die einen festen Fahrrad-Halter haben, kommen für den Transport der Bikes entweder Heckklappen-, Dachträger oder aber Anhängerkupplung-Systeme in Frage“, sagt Stefan Schmidt, Leiter der TÜV-Station Siegen.

Dachkonstruktion

Häufig werden Fahrräder auf dem Dach eines Pkws befördert. „Je nach maximal zulässiger Dachlast können teilweise bis zu fünf Zweiräder transportiert werden“, erklärt Schmidt. Allerdings gibt der TÜV-Experte zu bedenken: „Durch die höhere Dachbelastung steigt der Spritverbrauch, außerdem sind Dachträger sehr windanfällig.“

Heckklappenträger

Gerade für die schweren E-Bikes ist der Dachträgertransport ungeeignet. Wählt man dennoch diese Variante, „ist es empfehlenswert, den Akku vor der Montage abzubauen“. „Systeme, die auf der Anhängerkupplung angebracht werden, gelten als die sicherste und belastbarste Variante des Fahrradtransports“, so Schmidt. Diese kosten zwar in der Regel mehr, haben jedoch viele Vorteile: Die geringe Beladungshöhe erleichtert nicht nur das Anbringen der Drahtesel, sondern es können auch gleichzeitig mehrere Velos auf dem Fahrradträger platziert werden.

Doch egal für welche Transportmöglichkeit Zweiradfans sich entscheiden, „wichtig ist, dass man aufmerksamer und vorausschauender fährt. Wir empfehlen, die Geschwindigkeit von 120 km/h nicht zu überschreiten“, sagt Schmidt.

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