Burbacher Schule erneut vierzügig

Burbach..  Die Burbacher Gemeinschaftsschule startet vierzügig in das neue Schuljahr. „Das ist eine tolle Nachricht“, freut sich Bürgermeister Christoph Ewers. „Die Bezirksregierung Arnsberg hat uns eine Ausnahmegenehmigung erteilt, sodass alle Anmeldungen berücksichtigt werden können.“ Ewers sieht darin auch ein Votum für die Arbeit der Schule: „Die Kinder und Eltern sind von dem, was an der Gemeinschaftsschule geleistet wird, überzeugt und haben sich deshalb bewusst für die Schule entschieden. Deshalb ist es gut, dass die Bezirksregierung wieder eine Ausnahme von der sonst regulär dreizügigen Schule zugelassen hat.“

Im kommenden Schuljahr werden also am Burbacher Schulzentrum vier Eingangsklassen gebildet. „Insgesamt liegen 89 Anmeldungen vor, die auf die vier Klassen aufgeteilt werden“, so Christoph Ewers. „Das macht eine gute Betreuung nach dem bewährten pädagogischen Konzept der Schule möglich.Auch die gute Mahlzeit mittags in der Schulmensa wird von Kindern und Eltern sehr geschätzt.“

Mehr als die Hälfte pendelt aus

Die Kinder kommen nach Angaben der Gemeindeverwaltung „zum überwiegenden Teil aus Burbach“. Rund ein Drittel der Anmeldungen komme aus Neunkirchen, heißt es weiter – demnach können höchstens etwa 60 Burbacher Kinder unter den Anmeldungen sein. Das bedeutet allerdings im Umkehrschluss, dass die anderen rund 70 Kinder, die die Burbacher Grundschulen verlassen, weiterführende Schulen, vor allem Gymnasien, in Wilnsdorf und Neunkirchen besuchen. Die Gesamtschulen in Siegen spielen angesichts des eigenen Burbacher Angebots kaum eine Rolle: Zwei Kinder wurden in Eiserfeld aufgenommen, ein Kind auf dem Giersberg.