Burbach hat 1,12 Millionen Euro verbaut
08.02.2012 | 18:29 Uhr 2012-02-08T18:29:00+0100
Burbach.Das Konjunkturpaket II ist in Burbach Geschichte. Rund 1,12 Millionen Euro hat die Gemeinde Burbach daraus erhalten und in die Infrastruktur investiert. „Insbesondere im Schulbereich konnte einiges getan werden“, zieht Bürgermeister Christoph Ewers Bilanz.
„Der Chemieraum der Realschule wurde durch die Gelder erneuert und das Dach der Grundschule Burbach ist neu gedeckt worden“, so der Bürgermeister weiter. Doch nicht nur das: Auch die Grundschule Dresselndorf und die Grundschule Wahlbach haben profitiert. Hier wurden, diese Maßnahmen unterstreichen auch die klimapolitische Ausrichtung der Gemeinde, Wärmeverbundsysteme installiert, um den CO2-Ausstoß und die Heizkosten zu minimieren.
Zusätzlich ist in an die Grundschule Wahlbach eine behindertengerechte WC-Anlage gebaut worden. In Dresselndorf hat die Mädchentoilette neuen Glanz erhalten. Die finanziell größten Einzelvorhaben, die anteilsmäßig durch das Konjunkturpaket gefördert worden sind, konnten zum Jahresende 2011 insoweit fertig gestellt werden, dass die Förderrichtlinien des Konjunkturpaketes II erfüllt sind. „Rund 180 000 € sind in das Wahlbacher Feuerwehrgerätehaus geflossen“, ist Christoph Ewers froh, dass damit auch dem Anliegen der Feuerwehrleute nach mehr Platz im Gerätehaus Rechnung getragen werden konnte. „Der Einsatz der Wehrleute für ihr Projekt geht schon an den Rand des Möglichen“, zollt Ewers Lob für den ehrenamtlichen Einsatz. „Das gilt aber genauso für den VfB Burbach, der mit der finanziellen Unterstützung in Höhe von 200 000 € sein Vereinsheim neu aufbauen konnte.“ Ein großer Batzen war auch das Sekundärwärmenetz an der Grundschule Burbach. Diese Maßnahme hat mehr als 310 000 € gekostet.
Veränderungen auch im Straßenraum
Auch im Straßenraum hat sich einiges getan. Zur Sicherung des Fußgängerverkehrs, gerade auch für ältere Mitmenschen, wurden in weiten Teilen barrierefreie Wegeübergänge geschaffen. Hierfür wurden rund 80 000 € bereitgestellt. „Insgesamt war das Programm ein guter Weg, um zum einen eine Vielzahl gemeindlicher Gebäude neu in Wert zu setzen, aber zum anderen auch ein gute Hilfe in der Krise für die örtlichen Handwerker und Unternehmen“, stellt der Bürgermeister fest. „Überall in die Aufträge waren örtliche Betriebe eingebunden.“
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