Betreiber von Shisha-Bar soll angeklagt werden

Nach dem Brandanschlag am späten Donnerstagabend beschlagnahmte die Polizei den Tatort.
Nach dem Brandanschlag am späten Donnerstagabend beschlagnahmte die Polizei den Tatort.
Foto: Jens Plaum
Was wir bereits wissen
Nach einem Brandanschlag im November auf eine Shisha-Bar unweit der Siegerlandhalle, will die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den Betreiber (21) erheben.

Siegen..  Staatsanwalt Patrick Baron von Grotthuss fertigt derzeit ein entsprechendes Papier. Der 21-Jährige soll den Brandanschlag auf sein Lokal im November vergangenen Jahres selbst in Auftrag gegeben haben.

Zwei Bekannte sollen den Brandsatz geworfen haben. Die Ermittler werfen ihm besonders schwere Brandstiftung und Versicherungsbetrug vor. Er hoffte, so Polizei und Staatsanwalt weiter, nach dem Feuer 30 000 Euro von seiner Versicherung zu kassieren. Er sei hoch verschuldet. Der Beschuldigte streitet die Vorwürfe bislang ab, erläuterte Patrick Baron von Grotthuss. Wegen verschiedener Delikte sei der 21-Jährige der Polizei bekannt.

Am Tag nach dem Feuer sagte der Mann, er habe keine Ahnung, wer „einen Mordanschlag“ auf ihn verübt haben könnte.